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Gottes Wort proklamieren

Projektfortschritt "30 Grundsteine"

Lehrartikel

Das Wort Gottes: Deine unerschöpfliche Quelle (Teil 2)

In der vorigen Lehreinheit sprach ich über verschiedene Auswirkungen, die das Wort Gottes in uns, die es glauben, haben soll. Ich möchte kurz noch einmal zwei dieser Auswirkungen herausgreifen, die zusammenhängen. Ich möchte sie gerne heranziehen, damit sie einander illustrieren. Ich sprach zunächst darüber, dass der Glaube durch das Hören des Wortes Gottes kommt. Das ist eine wunderbare Wahrheit, die wir nicht genug betonen können. Wenn du keinen Glauben hast, dann muss das nicht so bleiben, denn der Glaube „kommt“ und er kommt durch das Hören des Wortes Gottes.

Am Ende der vorigen Lehreinheit erläuterte ich, dass Gottes Wort dazu da ist, Heilung bzw. Medizin für unseren physischen Körper zu sein. Ich hatte euch dazu ein kurzes Beispiel aus meinem eigenen Leben erzählt. Ich hatte vorher auch eine Passage aus Sprüche 4 zitiert, auf die ich noch einmal kurz zu sprechen kommen möchte, weil sie die vollkommene Veranschaulichung dessen ist, was mit „hören“ gemeint ist. Wenn du dich also fragst, was damit gemeint sei, Gottes Wort zu „hören“, kann ich dir das anhand von Sprüche 4 vor Augen führen und dabei auf meine eigene persönliche Erfahrung zurückgreifen.

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Die Wiederherstellung der Botschaft des Evangeliums des Reiches Gottes - Teil 2

Im ersten Teil dieser Botschaft fing Derek Prince mit diesen Worten an: „Gottes Absicht mit den seinen kann man mit einem Wort zusammenfassen: Wiederherstellung. Wiederherstellung bedeutet, dass Dinge an ihren richtigen Platz zurückgebracht und in ihren richtigen Zustand zurückversetzt werden.“ Derek betonte zunächst die Wiederherstellung der Geistesgaben und die Dienstgaben in der Gemeinde. Nun, im 2. Teil, spricht er von der Wiederherstellung der Botschaft des Evangeliums – dem ganz praktischen Wandel im Reich Gottes in der Kraft des Heiligen Geistes:

Ich möchte nun die allererste Proklamation des Reiches näher betrachten. In den Passagen, die wir jetzt lesen werden, wird Jesus und sein Dienst vorgestellt. Das ist der offizielle Bericht über sein Kommen und den Beginn seines Dienstes. Ich möchte, dass ihr dabei beachtet, dass es hier die ganze Zeit darum geht, dass das Reich Gottes nahe gekommen ist.

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Danksagung, Lobpreis und Anbetung

Heute geht es um die Themen „Danksagung, Lobpreis und Anbetung“. Wir beginnen mit dem Thema „Dank“ oder „Danksagung“. Viele Leute haben den Eindruck, beim Beten gehe es nur darum, Gott um Dinge zu bitten, so als ginge man gewissermaßen mit seinem Einkaufszettel zu Gott, aber das ist eine eingeschränkte und unzureichende Sicht von Gebet. Im Gebet spielt nicht nur ein einziges Instrument; es ist ein ganzes Orchester und in diesem Orchester spielen viele verschiedene Instrumente, von denen wir uns drei ansehen werden: Dank, Lobpreis und Anbetung.

Danksagung

Alle drei gehören zum Gebet dazu. Wenn du die Angewohnheit hast, mit deinem Einkaufszettel zu Gott zu kommen, ohne zu lernen, vor allem Dank und Lobpreis darin zu integrieren, dann wirst du, wie zu befürchten ist, oft ohne die Dinge, die du wolltest, von deinem Einkauf zurückkommen. Gott hat nämlich bestimmte Bedingungen festgelegt, unter denen wir uns ihm nähern können. Ich sage gleich jetzt schon, dass es ohne Dank und Lobpreis keinen Zugang zur Gegenwart Gottes gibt. Gott hat das als absolute Bedingung festgelegt.

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Das Wort Gottes: Deine unerschöpfliche Quelle (Teil 1)

Jesus verwendet zwei Begriffe, die für uns alle eine Ermutigung sind. Er zitiert aus dem Buch der Psalmen und sagt: „…wenn er die Götter nennt, zu denen das Wort Gottes geschah – und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden...“

In diesem einen Vers aus Johannes 10,35 verwendet Jesus zwei Begriffe für die Bibel, die seither bei den meisten Christen gebräuchlich sind: „das Wort Gottes“ und „die Schrift“. Die beiden Begriffe sind nicht deckungsgleich. Wenn Jesus die Bibel „das Wort Gottes“ nennt, meint er damit, dass sie von Gott stammt. Das bedeutet, sie ist eine Botschaft, die direkt von Gott kommt. Sie kam über viele verschiedene Kanäle zu uns; sie wurde von vielen verschiedenen Autoren geschrieben, aber die Quelle von allem in der Bibel, die letztendliche Quelle, ist Gott. Die Bibel ist Gottes Wort. Sie ist Gottes Botschaft. Sie enthält, was er uns wissen lassen will.

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Der Sieg der Gemeinde

Das ist der vierte und letzte Teil unserer Lehrserie zum Thema „Die Feinde, mit denen wir es zu tun haben.“ Wir – damit ist natürlich Gottes Volk, die Gemeinde Jesu Christi, gemeint. In Teil 2 und 3 befassten wir uns mit dem, was ich für die beiden größten Feinde der Gemeinde in unserer heutigen Zeit halte. Der erste ist Zauberei, der zweite ist der Geist oder die Macht des Antichristen. Zauberei definierte ich als die universelle Religion der gefallenen Menschheit; als das Mittel, mit dem Menschen in allen Epochen der Weltgeschichte versucht haben, Kontakt mit Satans rebellischem Reich der Engel in der Himmelswelt aufzunehmen und sie in irgendeiner Form als Götter anzubeten.

Der Antichrist ist eine andere geistliche Macht, die nur dort relevant ist, wo zuvor das Evangelium Jesu Christi verkündigt worden ist. Ich wies darauf hin, dass das Wort „anti“ zwei verschiedene Bedeutungen hat. Erstens: „gegen“. Zweitens: „anstelle von“. Der Druck des Geistes des Antichristen richtet sich gegen Jesus, den wahren Messias, und zielt darauf ab, ihn zu eliminieren. Doch der zweite Schritt ist der Versuch, den wahren Messias durch einen falschen Messias zu ersetzen. Ich sagte auch, dass diese geistliche Macht in unserer Zeit in der Gemeinde Jesu sehr aktiv ist.

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Der Geist des Antichristen

Das ist der dritte Teil unserer vierteiligen Lehrserie unter dem Thema „Die Feinde, mit denen wir es zu tun haben.“ In den beiden ersten Teilen befassten wir uns zunächst mit dem Wesen und der Struktur des Reiches Satans. Ich wies darauf hin, dass es zwei geistliche Reiche gibt, die einander entgegenstehen: das Reich Gottes und das Reich Satans. Beide sind geistliche Reiche; beide sind derzeit für das natürliche Auge unsichtbar, aber dennoch ausgesprochen real.

Wir versuchten, die Ursprünge des Reiches Satans auf einen Erzengel zurückzuführen, der ursprünglich einmal Luzifer hieß und eine Gruppe von Engeln in einer Rebellion gegen Gott anführte und ein rivalisierendes Reich errichtete und zwar in einer Region, die im Neuen Testament als die „Himmelswelt“ bezeichnet wird. Dieser Begriff „Himmelswelt“ kommt im Epheserbrief fünfmal vor und das ist ja ein wesentlicher Teil der Schrift, in dem Gottes Offenbarung über die Gemeinde dargelegt wird. Ich denke, es ist kein Zufall, dass hier die Betonung auf der Himmelswelt liegt. Die Gemeinde Jesu Christi soll in der Himmelswelt gegen ein anderes Reich agieren, das ebenfalls in der Himmelswelt liegt.

Für all jene, die vielleicht etwas verwirrt sind, möchte ich noch dazu sagen, dass in der Bibel durchweg, schon vom ersten Vers an, das Wort „Himmel“ in der Mehrzahl steht. Es gibt mehr als nur einen Himmel. Irgendwo zwischen unserem Planeten und dem Thron Gottes und dem Himmel Gottes gibt es ein rivalisierendes satanisches Reich, das Gott entgegensteht.

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Was ist Zauberei?

Das ist der zweite Teil unserer vierteiligen Lehrserie zu dem Thema „Die Feinde, mit denen wir es zu tun haben“. Im ersten Teil untersuchten wir das Wesen und die Struktur des Reiches Satans und hielten dabei fest, dass sein Reich auf zwei verschiedenen Ebenen operiert. Die obere Ebene befindet sich in der Himmelswelt, irgendwo in dem himmlischen Bereich, der nicht der Himmel Gottes und nicht der sichtbare Himmel ist.

Seine obere Ebene besteht aus rebellischen Engeln, die Gott gegenüber Widerstand leisten. Die untere Ebene umfasst Menschen, die sich nicht Gott und der gerechten Herrschaft Jesu, des Messias und Heilands, ausgeliefert haben. Ich wies darauf hin, dass das Schlüsselwort „Rebell“ all jene beschreibt, die sich im Reich Satans befinden. Sie sind in Rebellion gegen Gott, ob sie nun Engelswesen sind oder Menschen.

Wir hielten auch fest, dass die Götter der heidnischen Welt, zum Beispiel im antiken Griechenland oder Rom oder wo auch immer, nur unterschiedliche Bezeichnungen und Darstellungen der Engelswesen in Satans Reich sind. Und all jene, die von heidnischen Religionen und in heidnischen Gesellschaften angebetet werden, sind satanische Engelswesen.

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Wie Satans Reich aufgebaut ist

Das ist der erste Teil einer vierteiligen Lehrserie zu dem Thema „Die Feinde, mit denen wir es zu tun haben“. Ich gehe davon aus, dass wir, die wir verbindlich mit Jesus gehen, uns alle dessen bewusst sind, dass wir es mit Feinden zu tun haben. Es ist nämlich eine sehr gefährliche Situation, wenn mächtige und aktive Feinde gegen uns wirken und uns nicht einmal bewusst ist, dass wir diese Feinde haben.

Die Feinde, mit denen wir es zu tun haben, sind keine Personen aus Fleisch und Blut, sondern unsichtbare Geistwesen. Die Themen, mit denen wir uns in dieser Lehrserie beschäftigen werden, umfassen Dinge, die man nicht mit den menschlichen Sinnen wahrnehmen kann. Die Bibel spricht von Dingen, die kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und in keines Menschen Herz gekommen sind, von Dingen, die unsichtbar und geistlich sind. Die Dinge, über die wir sprechen werden, kann man nur mit Hilfe der Schrift verstehen. Es gibt diesbezüglich keine andere zuverlässige Informationsquelle.

Ich glaube, dass viele Menschen die Auffassung vertreten, dass die Dinge, die wir sehen, anfassen, hören und schmecken können, die wirklich realen Dinge sind. Doch Philosophen aller Epochen sind zu der Schlussfolgerung gelangt, dass sie nicht wirklich real sind; sie sind zeitlich; sie sind nicht von Dauer; und sehr oft sind sie trügerisch. Man kann sich nicht auf seine Sinne verlassen. Es ist schon erstaunlich, wie viele verschiedene Philosophen in allen Epochen der Menschheitsgeschichte zu dieser Schlussfolgerung gelangt sind.

Weiterlesen: Wie Satans Reich aufgebaut ist

Unsichtbare Hindernisse für eine Heilung

Das Thema dieser Lehre lautet „Unsichtbare Hindernisse für eine Heilung“.

Wir beginnen mit Johannes 16,13-15:

„Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist...“

Das ist einer der Titel des Heiligen Geistes. Beachtet auch, dass er ein „Er“ ist. Brüder und Schwestern, der Heilige Geist ist kein „es“, sondern ein „er“. Er ist eine Person und er möchte auch wie eine Person behandelt werden:

„Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen.“

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Warum Israel?

Wir lesen den ganzen Psalm 124:

„Wenn nicht der Herr für uns gewesen wäre, so soll Israel sagen – wenn nicht der Herr für uns gewesen wäre, als Menschen gegen uns aufstanden, dann hätten sie uns lebendig verschlungen, als ihr Zorn gegen uns entbrannte. Dann hätten uns die Wasser fortgeschwemmt, der Wildbach hätte uns überströmt. Dann wären über uns gegangen die tobenden Wasser. Gepriesen sei der Herr, der uns ihren Zähnen nicht zum Raub gab! Unsere Seele ist entronnen wie ein Vogel aus der Schlinge der Vogelsteller. Die Schlinge ist zerrissen, und wir sind entronnen. Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Amen“

Mit allem Respekt für jene Leute, die sagen: „Verwirre mich nicht mit Tatsachen“, möchte ich euch eine Reihe von Fakten über Israel nahebringen.

Zunächst einmal ist „Israel“ der Name der Nation, die von Abraham, Isaak und Jakob abstammt. Später nannte man sie „Juden“. Heute werden die Begriffe „Juden“ und „Israel“ mehr oder weniger synonym verwendet. Das war nicht immer so.

Der Name „Israel“ oder „Israelit“ taucht mehr als 2500-mal im Alten Testament auf. Wenn nun der Name Deutschland oder England so oft in der Bibel auftauchen würde, wären wir uns alle darin einig, dass man die Bibel nie wirklich ganz verstehen könnte, wenn man nicht etwas über Deutschland oder England wüsste. Dasselbe gilt für Israel. Man kann die Bibel nicht ganz verstehen, wenn man nicht auch etwas über Israel weiß. Und wenn du in Bezug auf Israel verwirrt bist, bist du auch in Bezug auf die Bibel verwirrt.

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Interpretation und Prophetie

In der letzten Botschaft ging es um die Taufe im Heiligen Geist, und als übernatürliches Siegel das Sprechen in anderen Zungen. Ich glaube, dass Gott die Taufe im Heiligen Geist lediglich als Tür vorgesehen hat. In Pfingstgemeinden gab es in den vergangenen Jahren die Diskussion, ob es das Ziel, oder eine Pforte ist. Zeitweise vertraten einige Pfingstler die Meinung: „Ich bin errettet, ich bin getauft, ich bin im Heiligen Geist getauft und ich spreche in Zungen. Ich bin angekommen.“

Leider ist diese Annahme nicht korrekt. Leute die glauben, angekommen zu sein, sind lediglich ausgestiegen. Die Taufe ist nicht das Ziel, es ist eine Pforte. Es ist nicht das Ende, sondern der Anfang eines Lebens mit übernatürlicher Kraft. Ich glaube, die meisten empfinden die Taufe im Heiligen Geist als Pforte zu den übernatürlichen Gaben, und zu vielen anderen Formen übernatürlicher Erfahrungen. Es ist meiner Meinung nach unmöglich, das christliche Leben auf der natürlichen Ebene voll auszuleben. Es ist mit dem Übernatürlichen fest verbunden.

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Das Blut Jesu anwenden

Wenn ich vom Kreuz rede, muss ich deutlich machen, dass ich nicht von den Kreuzen aus Metall oder Holz rede, die um den Hals getragen oder in Kirchen an die Wand gehängt werden. Dagegen habe ich nichts auszusetzten, ich muss nur verdeutlichen, dass ich nicht davon rede. Ich rede davon, was durch den Sündopfertod Jesu Christi am Kreuz für uns vollbracht wurde. Also werde ich den einfachen Begriff „das Kreuz“ benutzen, um all das zu beschreiben.

Gestern Abend hatte ich das Vorrecht, nicht zum ersten Mal im Gemeindesaal in Christchurch zu sein. Ich möchte nur eine kurze Umfrage machen, wie viele von euch waren gestern Abend auch dort anwesend? Das ist großartig, viele von euch waren dort repräsentiert. Es ist schade, dass einige von euch nicht da waren. Wir hatten eine wunderbare Zeit, nicht wahr?

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Die Wiederherstellung der Botschaft des Evangeliums des Reiches Gottes

Gottes Absichten mit den Seinen kann man mit einem Wort zusammenfassen: „Wiederherstellung“. „Wiederherstellung“ bedeutet, dass Dinge an ihren richtigen Platz zurückgebracht und in ihren richtigen Zustand zurückversetzt werden. Ich wies schon wiederholt darauf hin, dass sich im Verlauf des gesamten 20. Jahrhunderts bis heute eine doppelte, parallele Wiederherstellung vollzieht:

  • Eine Wiederherstellung Israels in ihr Land als Auftakt ihrer Wiederherstellung und Versöhnung mit ihrem Gott durch den Messias; und
  • andererseits die Wiederherstellung der Gemeinde und ihre Rückführung in ihr geistliches Erbe in Jesus Christus.

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Der Tausch am Kreuz

In Hebräer 10,14 ist davon die Rede, was Jesus durch seinen Tod am Kreuz bewirkt hat: „Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht.“ Dieses eine Opfer, das er am Kreuz gebracht hat, ist er selbst. Mit diesem einen Opfer hat er für immer diejenigen vollkommen gemacht, die geheiligt werden. Das heißt, dass er für die Not jedes Menschen, der ihm vertraut, in jeder Beziehung Vorsorge getroffen hat. Man muss nichts anderes mehr tun, denn er hat alles getan. Es ist ein vollständiges und absolut ausreichendes Opfer. Das ist der erste Teil dieser Aussage. Dann ist von denen die Rede, die geheiligt werden, oder die für Gott abgesondert werden, oder näher zu Gott hingezogen werden. Das ist ein fortlaufender Prozess. Was Jesus getan hat, ist ein für alle Mal vollendet, es ist vollständig, es ist komplett. Doch unsere Erkenntnis und die Aneignung dieser Tatsache ist ein fortdauernder Prozess. Aber wir müssen bei der Tatsache beginnen, dass das Opfer an und für sich absolut vollendet ist. 

Ich diene sehr oft in der dritten Welt, und wenn ich dort lehre, versuche ich, sehr einfache Bilder zu verwenden, die den Menschen das Verstehen erleichtern. Eigentlich helfen genau dieselben Bilder den Menschen in Neuseeland auch, aber die Menschen in Neuseeland sind sich darüber nicht im Klaren. Ich möchte euch jetzt zwei dieser Bilder nahebringen, die ich verwendet habe. Das erste vor eineinhalb Jahren in Pakistan. Pakistan ist zu 98% ein moslemisches Land und hat 84 Millionen Einwohner. Die Christen dort, es sind eigentlich nur Namenchristen, sind eine kleine, unterdrückte und verachtete Minderheit. Doch der Herr hat Ruth und mir und einem Team von fünf anderen den Weg gebahnt, um neun Tage lang in drei der wichtigsten Städte Pakistans zu lehren und das Wort Gottes zu verkünden. Man kündigte schon im Voraus an, dass wir für die Kranken beten würden.

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Das Blut des Lammes - Die ultimative geistliche Waffe

Christen stehen in einem gewaltigen Konflikt, der das ganze Universum von Himmel und Erde umfasst. Der Kampf betrifft Gott und seine Gefolgschaft einerseits und Satan und die Mächte der Bosheit andererseits. Der Teufel, ein Erzengel, welcher aus Stolz seine Gefolgschaft in Rebellion gegen Gott anführte, hat ein eigenes rivalisierendes Reich aufgebaut. Die Schrift beschreibt ihn als einen Drachen, eine Schlange, einen Mörder, einen Lügner und einen Dieb. Satan widersteht Gott, seinen Absichten und Gottes Volk. Sein Widerstand gegen uns hat drei Ziele: zu stehlen, zu töten und zu zerstören.

Die gute Nachricht des Evangeliums ist, dass durch Jesu Tod am Kreuz Satan für uns in zwei wesentlichen Punkten besiegt wurde. Erstens machte der Herr es dadurch möglich, dass unsere Sünde aus der Vergangenheit vergeben werden kann. Zweitens machte er es möglich, dass wir Gottes Gerechtigkeit im Glauben erreichen können, ohne das Gesetz. Und so brachte Jesus Satan um seine wichtigste Waffe gegen uns: unsere Schuld.

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Worte - Ihre Kraft und Autorität

„Es sind ja bloß Worte!“ – „Was sind schon Worte?“ Wie oft hören wir doch solche Aussprüche! Aber eigentlich sind sie ganz falsch. Die Wahrheit ist eher, dass wir die Macht und Bedeutung von Worten kaum ermessen können. Die Fähigkeit der Sprache – das heißt, die Möglichkeit etwas mit Worten auszudrücken, ob gesprochen oder geschrieben – ist eine überragende Gabe Gottes, des Schöpfers, an den Menschen; an das Geschöpf, das er in seinem eigenen Bild erschaffen hat. Die Fähigkeit zur Sprache ist ein sehr wichtiger Aspekt der Ähnlichkeit zwischen Gott und Mensch, welche keine andere Kreatur aufweist.

Heute, nach unermüdlichen Anstrengungen, die Evolutionstheorie zu beweisen, bleibt diese Fähigkeit zur Sprache des Menschen ein klares und unanfechtbares Unterscheidungsmerkmal zu Tieren, welches Evolutionstheoretiker nicht in der Lage sind weg zu diskutieren, geschweige denn zu erklären. So lange diese Abgrenzung besteht, wird die Evolutionstheorie auch nie eine befriedigende Antwort auf die Frage nach dem Ursprung des Menschen geben können.

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Das unentbehrliche Wort

Wenn Sie einen Arzt aufsuchen, möchten Sie die Gewissheit haben, dass er sich wirklich auskennt in seinem Fachgebiet. Wir erwarten von unseren Ärzten, dass sie in der Lage sind, uns darüber zu informieren, was wir besser machen können, um Krankheiten zu verhindern, Schmerzen bzw. Krankheiten zu lindern - wenn sie sich denn nicht vermeiden lassen - oder wie wir dafür sorgen können, dass wir gesund und fit bleiben. Wir wünschen uns, dass sie einerseits viel praktische Erfahrung auf ihrem Gebiet besitzen, dass sie aber andrerseits auch eine entsprechende Ausbildung durchlaufen haben. Wie viele von uns wären wohl bereit, einen Arzt zu konsultieren, der niemals eine Universität besucht, noch die entsprechende Fachliteratur studiert oder sich auf dem Laufenden gehalten hat hinsichtlich der neuesten Forschungsergebnisse auf seinem Fachgebiet? Über welche Fähigkeiten würde ein solcher Arzt verfügen, auf deren Grundlage er anderen Menschen erfolgreich zur Seite stehen und ihnen helfen könnte?

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Den Lauf vollenden

Webster’s New World Dictionary beschreibt das englische Wort «endurance» (deutsch Ausharren, Ausdauer oder Durchhaltevermögen) als innere Kraft und als Fähigkeit, zu bleiben, zu bestehen oder weiter zu machen.

Mit diesem Lehrbrief werden wir das Studium des Themas Ausharren abschließen, mit dem wir uns schon in den letzten zwei Briefen beschäftigt haben. Wir lernen beide Seiten der Medaille kennen: den Aufwand und den Segen, die beide mit der Standfestigkeit verbunden sind.

Im letzten Brief „Ausharren durch Ausrichtung auf das Ziel“ habe ich zwei Wege vorgeschlagen, wie man Ausharren lernen kann. Der erste ist, die Entscheidung für Jesus wirklich von ganzem Herzen zu treffen. Barnabas sprach in Apostelgeschichte von einem „Herzensentschluss“ (11,23). Sie entscheiden sich, ohne Wenn und Aber mit dem Herrn zu gehen – egal, wer mit Ihnen geht und wer nicht. Falls es Ihre Freunde nicht tun, Sie tun es trotzdem. Auch wenn es Ihre Familie nicht tut, tun Sie es. Wenn Anfechtungen kommen, geben Sie nicht auf. Das ist ein Herzensentschluss.

Weiterlesen: Den Lauf vollenden

Ausharren durch Ausrichtung auf das Ziel

In meinem letzten Lehrbrief "Charakter, der der Prüfung standhält" haben wir begonnen, das Wesen des Ausharrens zu ergründen. Wir haben bei Paulus (im Römerbrief) und bei Jakobus gesehen, dass Ausharren in Prüfung den Charakter formt. Wenn Sie in der Prüfung durchhalten, wird es jeden Bereich Ihres Charakters und Ihrer Persönlichkeit aufbauen. Es macht Sie zu einem ganzen, abgerundeten Christen. Es wird – wenn überhaupt – nur ganz wenige Bereiche Ihres Charakters geben, die nicht angesprochen worden sind.

Ich habe auch herausgestrichen, dass die meisten charakterformenden Prüfungen im Zusammenhang mit einer tiefen, verbindlichen Gemeinschaft kommen. Falls Sie nicht nahe oder vertraut genug mit Leuten sind, können Sie die Macken in Ihrem Charakter verbergen. Aber wenn Sie in einer regelmäßigen, vertrauten, nahen, verletzlichen Gemeinschaft stehen, sind Sie herausgefordert, sich entweder zurückzuziehen oder sich dem zu stellen, wo Gott Sie hindurch führen will. Ich glaube, es gibt keinen besseren Test unseres christlichen Charakters als enge Gemeinschaft.

Weiterlesen: Ausharren durch Ausrichtung auf das Ziel

Charakter, der der Prüfung standhält

In diesem Brief möchte ich mich auf einen einzelnen Begriff konzentrieren: Ausharren. Das ist weder ein populäres noch ein leicht verständliches Wort. Dennoch glaube ich, leben wir in einer Zeit, wo wir wissen müssen, was es bedeutet auszuharren. Die englische „King James Version“ (wie die Luther Bibel) wurde vor mehr als dreihundert Jahren übersetzt. Seit damals hat sich die Bedeutung mancher Wörter geändert. Normaler weise wird das Wort Ausharren verwendet, wo wir heute „Geduld“ brauchen würden. Wir sprechen heute von Geduld, und die älteren Bibelübersetzungen verwenden das Wort „Langmut“. Geduld (oder Langmut) bedeutet unter anderem, irritierende, schwierige Personen zu ertragen oder Situationen und Umstände zu meistern, ohne die Nerven zu verlieren, Haltung zu bewahren und nicht auszurasten. Diese Geduld (Langmut) stellt eine sehr kostbare christliche Tugend dar. Ich bin mir wohl bewusst, dass ich selber mehr davon nötig hätte.

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Das wahre Herz der Anbetung

Das Thema Anbetung ist in letzter Zeit immer mehr in den Mittelpunkt gerückt. Das ist ein Thema, über das Gott mein Verständnis zusehends vertieft hat - und ich glaube, dass Er mir in dieser Hinsicht ein völlig neues Verständnis von Anbetung geschenkt hat. Ich bin mir zwar schon immer bewusst gewesen, dass die Anbetung eines der Hauptthemen der Bibel ist und etwas, das immens wichtig ist in unserem Leben – dennoch habe ich stets den Eindruck, dass ich das eigentliche Wesen der Anbetung im Grunde genommen überhaupt noch nicht erfasst habe! Eines steht jedoch fest: Wahre Anbetung ist ganz anders als das, woran sich die Mehrzahl der heutigen Kirchgänger mittlerweile gewöhnt hat. Obwohl in vielen Gemeinden von einer „morgendlichen Anbetungszeit“ die Rede ist, muss ich angesichts meiner persönlichen Erfahrung leider sagen – ohne hiermit Kritik üben zu wollen - dass es sich dabei häufig nicht um wahre Anbetung handelt! Aus diesem Grunde werde ich nun die einzelnen Schritte aufzeigen, die dazu dienen, uns in die wahre Anbetung hineinzuführen und uns das eigentliche Wesen der Anbetung zu offenbaren. Im Anschluss daran möchte ich Ihnen die Tatsache ans Herz legen, dass aus der wahren Anbetung – so, wie ich sie verstehe - eine „Frucht“ hervorgehen wird: Ruhe.

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Wächter für eine Nation

Der Prophet Hesekiel berichtet, wie Gott ihn zum Wächter für Sein Volk Israel machte. (Hes 3, 16-21). Er zeigt auf, dass es die Verantwortung eines Wächters ist, seine Nation zu warnen, wenn diese sich auf einen Weg einlässt, der nicht Gottes offenbartem Ratschluss entspricht. Wenn die Nation dies annimmt und umkehrt, wird sie gerettet werden. Wenn sie die Warnung jedoch verwirft, wird sie Gottes Gerichtshandeln erfahren, aber der Wächter wird seine eigene Seele retten.

Als Gottes Diener haben wir heute die Verantwortung, Seine Botschaft aus Jer 31,10 an die Nationen weiterzugeben:

“Hört das Wort des HERRN, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es [wieder] sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde!”

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Dem Heiligen Geist die Führung überlassen

In den vielen Jahren meines Dienstes habe ich häufig über den Heiligen Geist gelehrt. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass wir dem Reich Gottes sehr viel wirksamer dienen können, wenn wir ein besseres Verständnis zur Person des Heiligen Geistes gewinnen. Der Heilige Geist ist nämlich derjenige, der den Dienst Jesu in unserem Leben weiterführt.

Eine der Hauptaufgaben des Heiligen Geistes besteht darin, uns zu führen und zu leiten. Gott, der Vater, hat Ihn uns geschickt, damit Er eben diese Funktion in unserem Leben ausüben kann. In Joh 16,13 sagt Jesus:

Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten ...

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Die Wiederherstellung Israels

Im September 2000 beschloss ich, mich wieder in Israel niederzulassen, und seitdem sind mir einige der größten körperlichen Herausforderungen meines Lebens begegnet. Das eine hängt sicherlich mit dem anderen zusammen. Wenn man sich daran macht, für den Herrn etwas in Israel zu tun, bewirkt dies eine Menge Widerstand. Ich hatte so viele verschiedene Krankheiten, dass ich sie kaum zählen kann - unter anderem Krebs, Polymyalgia rheumatika (zu deutsch: Weichteilrheumatismus) und eine doppelte Lungenendzündung. Doch durch die Gnade Gottes mache ich gute Fortschritte.

Ich hoffe, es klingt nicht angeberisch, wenn ich sage, dass mich eine Krise hier nicht erschüttern kann. Ich habe in Israel selten eine krisenlose Zeit erlebt. Ich denke in solchen Zeiten oft an Jeremia 31,10:

„Hört das Wort des Herrn, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es [wieder] sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde!“

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Der Geist des Antichristus

Wir leben in einer Zeit, in der der Kampf zwischen dem Königreich Gottes und dem Reich Satans an Intensität zunimmt wie nie zuvor. Ich glaube, dies liegt daran, dass wir uns der Wiederkunft Christi nähern – und damit auch der endgültigen Zerstörung von Satans Reich.

Ich möchte im folgenden eine der Hauptaktivitäten von Satans Reich untersuchen: Satans Widerstand gegen Gott und die Gemeinde Jesu Christi. Ich werde mich mit etwas auseinandersetzen, das ich den Geist des Antichristus nenne. Zuerst müssen wir uns dem 1. Johannes-brief 2,18-23 zuwenden, wo dieses vorrangig beschrieben wird.

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Wird Satan je mit Gott versöhnt werden?

ich habe den Eindruck, dass Gott mich mit diesem Lehrbrief auf ein Thema zurückführen möchte, das ich bereits vor einigen Jahren behandelt habe.

Als Christen in unserer heutigen Zeit sind wir uns oft nicht bewusst, dass wir durch die Philosophie des Humanismus einem zwar unhörbaren, aber ständigen Bombardement ausgesetzt sind. Diese Philosophie - die den Menschen als obersten Schiedsrichter darstellt, was Moral und geistliche Wahrheit anbelangt - stellt nämlich eine endgültige und allumfassende Versöhnung zwischen Gott und allen Mächten der Finsternis in Aussicht. Der Humanismus behauptet, dass diese Versöhnung neben Satan selbst auch all seine Engel und gefallenen Dämonen sowie alle anderen derzeitigen Feinde Gottes mit einschließt. Er lässt also überhaupt keinen Raum für die absolute, ewige Bestrafung irgendeines geschaffenen Wesens.

Weiterlesen: Wird Satan je mit Gott versöhnt werden?

Ein Herz, das untadelig ist vor Gott (Teil 2)

Im vorhergegangenen Lehrbrief haben wir gesehen, dass natürliche Angst, dämonische Angst, religiöse Angst und Menschenfurcht nichts mit der Furcht des Herrn zu tun haben. Heute wollen wir nun betrachten, was die Furcht des Herrn wirklich ist. Es gibt viele Möglichkeiten, sie zu beschreiben und wir werden uns einige davon in der Bibel ansehen. Wir können jedoch hier schon kurz feststellen, dass die Furcht des Herrn den Herrn zu Ihrem Gott macht. Es ist eine Herzenshaltung von Ehrfurcht, völliger Hingabe und Unterordnung Gott gegenüber.

In den Psalmen und in den Sprüchen entdecken wir zwei Aspekte der Furcht des Herrn:

"Kommt, ihr Söhne, hört mir zu: die Furcht des Herrn will ich euch lehren!" Ps 34,12

Weiterlesen: Ein Herz, das untadelig ist vor Gott (Teil 2)

Ein Herz, das untadelig ist vor Gott (Teil 1)

„Denn des Herrn Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.“ (2Chr 16,9)

Der Geist des Herrn bewegt sich über die ganze Erde hinweg auf der Suche nach einem bestimmten Menschentyp - einem Menschen, dessen Herz ganz bei Gott ist (Luther). Jedes Mal, wenn der Heilige Geist einen solchen Menschen findet, steht Gott selbst ihm treu bei und segnet sowohl das Leben als auch den Dienst dieser Person, indem Er offen Seine Kraft und Seine Gunst an ihm erweist. Er wartet darauf, Seine Kraft offen zu erweisen und Seinen Segen auszugießen.

Weiterlesen: Ein Herz, das untadelig ist vor Gott (Teil 1)

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