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Gottes Wort proklamieren

Israel und das jüdische Volk


Derek sagt: "Da ich in England aufgewachsen bin, könnte ich zwar nie antisemitisch eingestellt sein, aber ich habe weder viel über das jüdische Volk gewusst noch habe ich mich viel um sie gekümmert. Ich hatte zwei jüdische Freunde in Cambridge, aber die hatten sich völlig in die englische Kultur integrieren lassen."

Als die britische Armee ihn kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges nach Jerusalem versetzte, beobachtete Derek mit Ehrfurcht und Erstaunen, wie jüdische Menschen nach beinahe zweitausend Jahren des Exils aus vielen verschiedenen Ländern zurückkehrten. Und als er Jesaja, Jeremia und Hesekiel las, wurde ihm bewusst, dass damit die biblischen Prophezeihungen vor seinen Augen in Erfüllung gingen.

Derek und Ruth vor ihrer Wohnung in Jerusalem, 1981
Derek und Ruth vor ihrer Wohnung in Jerusalem, 1981

Als Gaststudent der Hebräischen Universität (der einzigen nicht-jüdischen Hochschule zu dieser Zeit) und im täglichen Umgang mit Lydias jüdischen Töchtern konnte er sowohl Gottes Geduld und Treue als auch die Ausdauer erkennen, mit der das jüdische Volk jegliche Art von Druck und Demütigung ertrug. Er sagt dazu: "Wir stehen tief in der Schuld des jüdischen Volkes. Ohne dieses hätte die Gemeinde nämlich keine Patriarchen, keine Propheten, keine Apostel, keine Bibel und keinen Erlöser. Das kostbarste, was ich im Leben besitze, ist meine Bibel, und diese habe ich dem jüdischen Volk zu verdanken."

In seinem Buch "Was wir Israel schuldig sind" sowie in seinen mündlichen Botschaften hat Derek Christen auf der ganzen Welt wachgerüttelt und sie ihrer Verantwortung in Bezug auf Israel und das jüdische Volk bewusst gemacht. Sein Buch "Biblische Prophetie und der Nahe Osten" untersucht im Detail die Prophetien, die zur Zeit erfüllt werden und erläutert den Plan Gottes für den Nahen Osten am Ende unseres Zeitalters.

In einem weiteren Buch mit dem Titel "Die Zukunft Israels und der Gemeinde" führt er 79 Bibelstellen im Neuen Testament an, in denen das Wort "Israel" beziehungsweise "Israelit" vorkommt und kommt zu dem Schluss, dass Israel dabei kein einziges Mal als Synonym für die Gemeinde gebraucht wird. Er erklärt, dass die Gemeinde die spezielle Bestimmung Israels anerkennen und sich mit den Absichten Gottes eins machen muss.

Derek hat die weltweite Erfüllung von Jeremia 31,10 in einer Nation nach der anderen aufgezeigt: Hört das Wort des Herrn, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: "Der Israel zerstreut hat, wird es (wieder) sammeln, und wird es hüten, wie ein Hirte seine Herde."

Derek Prince liest aus der Schrift vor Premierminister Menachem Begin, 1984
Derek Prince liest aus der Schrift vor Premierminister Menachem Begin, 1984

Dann schließt er mit den Worten Jesu in Lukas 4,21: "Heute ist diese Schrift vor euren Ohren erfüllt." Indem er die drei Gleichnisse aus Matthäus 25 zitiert, fordert er seine Zuhörer zu einer positiven Reaktion auf mit der Feststellung:

In jedem Gleichnis ist die Rede von denen, die von Gott gerichtet und abgelehnt werden. Was ist der Grund dafür? Sie alle hatten eines gemeinsam: Apathie und Passivität. Es geht nicht darum, was sie getan, sondern vielmehr darum, was sie nicht getan hatten: Wir sind entweder für etwas oder wir sind dagegen, wir sammeln oder wir zerstreuen, wir bauen auf oder wir reißen nieder. Es gibt keinen Mittelweg. Gott verlangt von uns als Christen, dass wir Israel trösten und für es in den Riss treten.

Derek stellt sein eigenes Vertrauen in die prophetischen Schriften dadurch unter Beweis, dass er in Israel lebt und sich sowohl mit dem jüdischen Volk als auch mit dem Druck und den Nöten, denen es tagtäglich ausgesetzt ist, identifiziert. Er sieht Fürbitte als seine primäre Aufgabe an und betet dafür, dass Gott Sein Wort erfüllen und den Nahen Osten, die Juden, Muslime sowie die nominellen Christen erretten möge.

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