4019aGE - Vom richtigen und falschen Gebrauch der Zunge Teil 1 I. Einführung A. Die Bibel hat viel über „Worte“, „Lippen“, „Zunge“, „Mund“ etc. zu sagen. B. Mit der Macht zu sprechen, verlieh Gott dem Menschen Autorität und schöpferische Fähigkeit (Ps 33,6; Hebr 11,3). II. Allgemeine Hinweise bezüglich der Zunge A. Bewahre deine Zunge, wenn du ein langes und gutes Leben haben willst (Ps 34,12). B. Der Mund bestimmt über den Verlauf des Lebens(Spr 13,3). C. Die Zunge kann wie ein „Leck“ im Geist des Menschen sein (Spr 15,4). D. Jeder Mensch isst die Frucht seiner Zunge (Spr 18,21). E. Wer die Zunge bewahrt, bewahrt die Seele vor Nöten(Spr 21,23). F. Die Lippen der Braut Christi sind erlöst (Hld 4,3.11). G. Was aus dem Mund kommt, belegt, was im Herzen ist (Mt 12,33-37). Die Frucht ist entweder gut oder böse. H. Wir sollen nur das sagen, was wir auch so meinen (keine „unnützen Worte“). I. Unsere Rede sei ansprechend für andere (Kol 4,6). III. Die Macht der Zunge A. Eine ungezügelte Zunge macht unseren Gottesdienst vergeblich (Jak 1,26). B. Wer die Zunge kontrollieren kann, hat Selbstkontrolle (Jak 3,2-3). C. Die Zunge ist das Steuerruder des Lebens (Jak 3,4). D. Die Zunge kann ein vernichtendes Feuer sein (Jak 3,5-6). E. Die Zunge kann ein todbringendes Gift sein (Jak 3,8). IV. Probleme der Zunge A. Übermäßiges Reden 1. Wo viel geredet wird, bleibt Sünde nicht aus (Spr 10,19; Pred 5,2). 2. Eine rastlose Zunge ist Indiz für ein rastloses Herz. B. Unnütze Worte 1. Wir müssen Rechenschaft ablegen über jedes unnütze Wort (Mt 12,36). 2. Alles so sagen, wie wir es meinen; nicht zu dick auftragen (Mt 5,37). C. Klatsch und Tratsch 1. Wir sollen keine Geschichten über unseren Nächsten verbreiten (3 Mo 19,16). 2. Geschichten, die wir „herumtragen“, können töten (Spr 18,8; Jer 18,18). 3. Hütet euch vor denen, die Geschichten über andere erzählen (Spr 20,19). 4. Hinter Zank steckt meist ein „Ohrenbläser“ (Spr 20,26). 5. Wir sollen nicht reden, was sich nicht geziemt (1 Tim 5,13). 6. Wir sollen uns nicht in fremde Angelegenheiten einmischen (1 Petr 4,15). D. Lüge 1. Lüge ist dem Herrn ein Gräuel (Spr 6,16-19; Spr 12,22). 2. Wenn wir lügen, nehmen wir etwas, das vom Teufel kommt (Joh 8,44). 3. Lügner kommen in den Feuersee (Offb 21,8). 4. Wer Lüge tut, kommt nicht in das Neue Jerusalem hinein (Offb 21,27; Offb 22,15). E. Schmeichelei 1. Mit „schmeichelnder Lippe“ reden (Ps 12,2-4). 2. „Eine Lügenzunge hasst die von ihr Zermalmten“ (Spr 26,28). 3. Schmeichelei ist wie ein Fangnetz (Spr 29,5). F. Überhastet und vorschnell reden 1. Nicht immer gleich mit allem herausplatzen (Spr 29,20). a. Mose verwirkte sich das Vorrecht, das Volk ins verheißene Land zu führen, weil er vorschnell war (Ps 106,32-33). G. Negatives Reden 1. Flüche und Festlegungen über sich selbst aussprechen. a. Die Kundschafter, die aus dem verheißenen Land zurückkamen, legten mit ihren Worten ihre Bestimmung fest (4 Mose 13,30). b. Mit negativem Reden besiegeln wir unser eigenes Schicksal. c. Todeswünsche und Gerede über den Tod hat eine reale Wirkung. © Internationaler Bibellehrdienst 1998