Geistlich fit

Täglicher E-Mail-Newsletter mit Andachten, kurzen Audio- oder Video-Botschaften, Gebetsaufrufen, weiterführendem Material und Gebetsanliegen.

Anmelden

E-Mail-Newsletter

Neue Aktionen, Angebote und Veröffentlichungen. Der Newsletter wird in unregelmäßigen Abständen versandt. Sie können ihn jederzeit wieder abbestellen.

Anmelden

... wenn Jesus Christus zu Seiner Zeit nicht vom jüdischen Volk verworfen und daraufhin nicht gekreuzigt worden wäre? Gab es keine Alternative zum Unglauben der Juden?

Zunächst ist festzuhalten, dass der Herr Jesus Christus das Lamm Gottes ist, dass die Sünde der Welt wegnimmt (Johannes 1,29). Es war schon immer der Plan des Vaters, Seinen Sohn für uns Menschen als stellvertretendes Sühnopfer hinzugeben. Daher braucht man sich die Frage – wie man denn heute mit den Prophezeiungen des Jesajas umgehen müsste, wenn Jesus Christus zu Seiner Zeit nicht verworfen und daraufhin nicht gekreuzigt worden wäre – nicht zu stellen. Der Tod von Jesus Christus war kein vermeidbares Versehen. Sein Tod nichts, was gegen Gottes Willen verstoßen hätte. Der Tod von Jesus am Kreuz und seine Wiederauferstehung war von Gott geplant, gewollt und Gott sei Dank auch durchgeführt. Nur durch das Kreuz ist es möglich, dass Gott und der Sünder miteinander versöhnt werden. Jesus gab sein Leben freiwillig für uns. Einzig und allein weil Jesus Christus für unsere Sünden starb, können wir ewig mit Gott versöhnt sein.

Derek Prince schrieb in Bezug zur Verwerfung des Messias durch das jüdische Volk:

„Gott hat Israel verstockt um der Nationen willen, um unseretwillen (Römer 11,7.11). Es ist eines der erstaunlichen Geheimnisse Gottes, dass die Ablehnung des Messias und dessen Kreuzigung den Weg bahnte, damit der ganzen nichtjüdischen Welt das Heil zuteil werden konnte.

Als Gericht über die ungläubigen Israeliten gab Gott ihnen einen „Geist der Schlafsucht” (wie in 5. Mose 29,4 und Jesaja 29,10 vorausgesagt). Israel ist gestrauchelt, aber nicht für immer gefallen. Inzwischen ist das Reich Gottes allen anderen Nationen zugänglich geworden (Matthäus 10,5-7; 21,43; 28,19-20). Christen sollten daher so leben, dass die Juden eifersüchtig werden (Römer 10,19; 11,11.14; 5. Mose 32,16.21).”

Jeder Mensch hat einen freien Willen und besitzt die Freiheit, sich selbst für oder gegen Gott zu entscheiden und hat somit eine freie Willensentscheidung.

Derek Prince sagt diesbezüglich:

„Gottes Entscheidung, die er in der Ewigkeit trifft, beruht auf seiner Vorkenntnis und ist nie willkürlich oder zufällig”.

Die Grundlage für ein korrektes Verständnis, inwiefern Gott Dinge vorherbestimmt oder vorhersagt ist, dass Gott im Voraus sieht und erkennt! Aufgrund dessen, dass Gott im Voraus sieht, kann Gott bereits in der Ewigkeit festlegen was geschehen wird, da Gott nicht an Zeit gebunden ist und immer das große Ganze auf einmal im Blick hat.

Im Römerbrief finden wir hierzu eine klare, chronologische Anordnung, wie dieses Thema biblisch zu verstehen ist:

Römer 8,29-30

"Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die er aber vorherbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und die er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht".

Quelle:
RP3GE - Pilgerreise durch den Römerbrief - Teil 3
RP3GE#3 - 4313GE - Römer 10,1 - 11,5
RP3GE#4 - 4314GE - Römer 11,6 - 11,36

Weiterführende Lehren:
RP3GE#3 - 4313GE - Römer 10,1 - 11,5
RP3GE#4 - 4314GE - Römer 11,6 - 11,36
4135GE - Deine Berufung ist heilig


Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.