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Wir glauben, dass die Bibel hier eindeutig ist. Wenn man den Hebräerbrief studiert, findet man fünf spezielle Warnungen zu:

1. Nachlässigkeit (Hebräer 2,1 - 2,4), 2. Unglauben (Hebräer 3,7 - 4,13), 3. Apostasie (Abfall) (Hebräer 6,4 - 6,8), 4. vorsätzliches Verharren in Sünde (Hebräer 10,26 - 10,31), 5. nicht an der Gnade Gottes Mangel zu leiden (Hebräer 12, 14 - 12,29)

Diese Reihenfolge halten wir für sehr bezeichnend. Wir denken, dass Nachlässigkeit zu Unglauben führt und Unglauben zum Abfall des Glaubens.

In Hebräer 6 wird über den Abfall vom Glauben (Apostasie) berichtet. Der Begriff Apostasie weist darauf hin, dass es auf einer Entscheidung beruht.

Hebräer 6,4-6

"Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit, und die dann abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen!"

Derek Prince predigte diesbezüglich einmal folgendes:

In Hebräer 6,4-6 wird von Menschen gesprochen, die fünf übernatürliche Erfahrungen gemacht haben:

  1. Sie sind übernatürlich erleuchtet worden (Jesus ist ihnen offenbart worden; die Bibel ist für sie zu einem lebendigen Buch geworden).
  2. Sie haben die himmlische Gabe geschmeckt (das ist Jesus selbst).
  3. Sie haben Anteil am Heiligen Geist bekommen (sie haben eine direkte und persönliche Beziehung zu zwei Personen - Jesus Christus, dem Sohn Gottes, und dem Heiligen Geist, dem Geist Gottes).
  4. Sie haben das gute Wort Gottes geschmeckt (hier steht das griechische Wort "rhema, das Wort", das lebendig, wirksam und persönlich ist. Es ist nicht nur Theologie, sondern sie haben erkannt, was es heißt, dass Gott direkt und individuell durch sein Wort zu ihnen spricht.)
  5. Sie haben, durch den Heiligen Geist, die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt.

Das Tragische und Ernste an der Angelegenheit ist, dass der Autor des Hebräerbriefs sagt, dass es für Menschen, die all diese Erfahrungen gemacht haben (und das sind ohne Zweifel wiedergeborene Menschen) und sich dann bewusst davon abwenden, nichts mehr gibt, was irgendjemand für sie tun könnte, um sie wieder zur Buße zu erneuern. Sie haben die Fähigkeit, Buße zu tun, verloren. Wenn wir die Fähigkeit zur Umkehr verloren haben, gibt es für uns keinen Weg mehr zu Gott, denn ohne Buße können wir nicht zu Gott zurückkommen.

An diesem Punkt müssen wir aber sehr sorgfältig sein. Hier ist nicht von einem schwachen Christen die Rede, einem geistlichen Baby, das sich abmüht und doch immer wieder strauchelt. An so einen Menschen sind diese Worte nicht gerichtet. Menschen, die mit Sünde zu kämpfen haben, fallen keinesfalls automatisch von der Gnade Gottes ab. Gott weiß, dass wir alle immer wieder straucheln und sündigen. Darum hat Er Seinen Sohn geschickt!

Dieser Vers spricht von Menschen, die alles haben, die alles erkannt haben und alledem bewusst den Rücken zugekehrt haben. Es ist jemand gemeint, der Jesus Schande macht und ihn verleugnet, jemand, der sagt: "Ich glaube nicht mehr an Jesus Christus; er ist nicht des Sohn Gottes; er hat mich nie wirklich gerettet." Dies bezieht sich jedoch keinesfalls auf Menschen, die mit Sünde und Zweifel zu kämpfen haben.

Wir glauben, anhand dieser Schriftstelle nicht, dass es für so einen Menschen noch einen Weg zurückgibt. Letztendlich geht es aber nicht darum, was wir denken, sondern um das, was Gottes Wort sagt. Allerdings glauben wir, dass das was in Hebräer 6,4-6 steht absolut ernst und wahr ist.

Quellen und Weiterführende Lehren:
1108GE & 1109GE - Jesus, das letzte Wort Gottes (Hebräerbriefstudium)
4162GE - Durch Buße zum Glauben


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