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Die Wassertaufe ist nicht hinfällig; im Gegenteil. Sie ist ein äußerer Gehorsamsakt, durch den der Gläubige die innere Gerechtigkeit, die ihm bereits durch den Glauben an den stellvertretenden Tod und die Auferstehung Jesu Christi zuteil geworden ist, erfüllt oder vollendet, sowie die Identifikation mit Jesus Christus. Außerdem ist die Wassertaufe ein Zeugnis vor der sichtbaren, sowie unsichtbaren Welt.

Gerade in der Apostelgeschichte lesen wir immer wieder davon, dass sich die Nachfolger Jesu taufen ließen. Zu Pfingsten wurden 3000 Menschen, noch am selben Tag als sie die Botschaft gehört hatten, getauft.

Derek Prince predigte hierzu:

Um alle Gerechtigkeit zu erfüllen, beziehungsweise zu vollenden

Jesus sagt es selbst: "Lass es jetzt so sein, denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen (Mt 3,15)." Er sagt nicht, denn so gebührt es mir, sondern, denn so gebührt es uns. Er identifiziert sich mit allen, die ihm durch das Wasser der Taufe hindurch nachfolgen werden. Er sagt es ist angebracht, es ist angemessen auf diese Weise alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Genau das tut man, wenn man als Nachfolger Jesu, im Namen Jesu Christi getauft wird. Man wird nicht mit einer Taufe zur Buße getauft. Man hat Buße getan, doch das ist nicht der Grund weshalb man getauft wird. Man wird getauft, um alle Gerechtigkeit zu erfüllen, beziehungsweise zu vollenden.

Die Identifikation mit Jesus Christus

Die christliche Wassertaufe ist im Grunde eine Verpflichtung. Sie ist eine Identifikation mit Jesus Christus, in Bezug auf seinen Tod, sein Begräbnis und seine Auferstehung.

Römer 6,3: "Oder wisst ihr nicht, das wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind, in seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln"

Die christliche Wassertaufe ist folglich die Identifikation mit Jesus im Tod, im Begräbnis und in der Auferstehung. Wir starben mit ihm, wir werden im feuchten Grab mit ihm begraben und stehen mit ihm aus diesem feuchten Grab auf, um in der Neuheit des Lebens zu wandeln. Das heißt in einem anderen Leben als das, was wir zuvor führten.

Wenn man getauft wird, ist das ein Zeichen dafür, dass man am Ende seines eigenen Lebens angelangt ist. Man hört damit auf Dinge aus eigener Kraft, aus eigener Gerechtigkeit und Stärke zu tun. Ab jetzt wird man wie Jesus sein.

Jedes Mal, wenn eine Taufe stattfindet werden Tod, Begräbnis und Auferstehung Jesu Christi neu veranschaulicht und dargestellt. Wer Mitglied der Urgemeinde werden wollte, musste zuvor diese Darstellung des Glaubens, zu dem er sich bekannte, durchlaufen haben. Der Weg hinein in die Gemeinschaft der Gemeinde des Neuen Testaments ging nur über diese Taufe. Es reichte nicht auszusagen, „ich glaube“. Wer glaubt muss seinen Glauben öffentlich darstellen; damals wie heute. Sowohl Gott, als auch die Gemeinde verlangten, dass jeder Gläubige, der für sich die Errettung und das ewige Leben durch Jesus Christus in Anspruch nahm, die Bereitschaft haben sollte, sich in aller Öffentlichkeit mit Jesus in diesem Tod, Begräbnis und Auferstehung zu identifizieren.

Weiterführendes Material:

2001GE - Wie bekommt man Zugang zum Reich Gottes
4164GE - Die Lehre von den Taufen
B36GE - Fundamente des christlichen Glaubens


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