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Viele Frauen stehen in genau dieser Spannung: Hoffnung, Enttäuschung, Gebet und immer wieder die Frage, warum sich scheinbar nichts dauerhaft verändert. Wenn der eigene Mann zeitweise offen für Gott war, sich dann aber wieder abwendet, trifft das nicht nur den Glauben, sondern auch das Herz. Die Frage „Was kann ich geistlich noch tun?“ ist ehrlich, berechtigt und kein Zeichen von Schwäche.

Derek Prince hat zu solchen Situationen klar, aber seelsorgerlich verantwortungsvoll gelehrt. Er machte Mut, weder aufzugeben noch in einen geistlichen Aktionismus zu geraten, sondern den Kampf biblisch richtig zu führen.

Bleibe fest in der biblischen Position als Ehefrau

Die Bibel lehrt, dass eine gemischtgläubige Ehe bestehen bleiben soll, solange der ungläubige Ehepartner den Ehebund respektiert und bei der Ehe bleiben will (1Kor 7,12-14). Die Ehe ist ein Bund. Man kämpft nicht gegen seinen Mann, sondern für ihn. Das eigene Leben, der Wandel, die Haltung sind Teil des eigenen Zeugnisses (1Petr 3,1-2).

Erkenne, dass es sich um einen geistlichen Kampf handelt

Derek Prince hat deutlich gelehrt, dass Rückkehr zu falschen Religionen selten nur eine intellektuelle Frage ist. Dahinter stehen oft geistliche Bindungen, besonders bei religiösen Mischhintergründen. Die Schrift sagt, dass Gott Menschen aus der Gewalt der Finsternis errettet (Kol 1,13-14).

Wichtig: Man „therapiert“ seinen Mann nicht und diagnostiziert ihn nicht. Man nimmt geistlich Stellung vor Gott.

Kämpfe nicht emotional, sondern autoritativ im Gebet

Prince betonte immer wieder: Unsere Waffen sind geistlich, nicht fleischlich (2Kor 10,3-5).

Das bedeutet praktisch:

  • Man bittet Gott nicht nur, sondern proklamiert sein Wort.
  • Man beruft sich auf das vollbrachte Werk Jesu (Kol 2,15).
  • Man stellt sich im Gebet unter den Schutz und die Kraft des Blutes Jesu (Offb 12,11).

Ein nüchternes, biblisches Gebet kann z. B. so aussehen:

„Vater, ich stelle meinen Mann unter das Blut Jesu. Ich bitte dich, rette ihn aus jeder Finsternis, öffne seine Augen für die Wahrheit und löse jede Bindung, die ihn von Christus trennt.“

Respektiere die Verantwortung und Entscheidung des Mannes

Befreiung kann niemandem aufgezwungen werden. Auch wenn man als Frau geistlich erkennt, dass der Mann Hilfe braucht, bleibt er verantwortlich für seine Entscheidung. Der Auftrag der Frau ist hierbei Fürbitte, nicht Kontrolle.

Achte auf dich selbst und deine geistliche Stabilität

Geistlicher Kampf bleibt nur dann gesund, wenn man selbst fest im Wort Gottes verwurzelt ist, geistliche Gemeinschaft sucht und unter geistlicher Leitung steht. Sicherheit kommt nicht aus eigener Kraft, sondern aus der bewussten Unterordnung unter Gott (Jak 4,7).

Zusammengefasst bedeutet das: Man ist nicht dazu berufen, aus eigener Kraft etwas zu erzwingen oder ständig innerlich zu kämpfen. Gott hat einem eine klare geistliche Stellung gegeben, in Frieden zu bleiben, im Glauben zu stehen und im Gebet aus seiner Autorität zu handeln. Während man seinem Mann Raum lässt für seine eigene Entscheidung, darf man darauf vertrauen, dass Gott selbst an seinem Herzen wirkt. Der eigene Teil ist es, fest mit Christus verbunden zu bleiben. Dieser Weg ist kein passives Abwarten, sondern ein biblisch begründeter und geistlich wirksamer Weg.

Quellen und weiterführende Lehren:

T01GE - Partner fürs Leben
B35GE - Gott stiftet Ehen
B31GE - Der Ehebund
B36GE - Fundamente des christlichen Glaubens
30 Grundsteine

Internationaler Bibellehrdienst e.V.
Söldenhofstr. 10
83308 Trostberg

Telefon: +49 (0) 8621 641 46
Telefax: +49 (0) 8621 641 47