Projektfortschritt "30 Grundsteine"

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„Vom HERRN her werden eines Mannes Schritte gefestigt, und seinen Weg hat er gern; fällt er, so wird er doch nicht hingestreckt, denn der HERR stützt seine Hand.“ (Psalm 37,23–24)

Im ersten Teil schließt Derek Prince diese Botschaft mit folgenden Gedanken ab: „Es ist wichtig, dass wir die Hinweise unserer Sinne richtig auswerten. Gott erwartet nicht von uns, dass wir unsere Augen und Ohren verschließen und so herumlaufen, als ob die physische, materielle Welt um uns herum nicht existieren würde. Glaube ist nicht Mystik. Wir stellen nicht die Realität in Frage, die unsere Sinne offenbaren, wir stellen nur ihre Endgültigkeit in Frage.“ Im zweiten Teil fährt Derek mit dem Beispiel von Abraham fort ....

Auch diese Botschaft beschäftigt sich mit dem Themenbereich „Endzeit“. Diesmal möchte ich mich auf das Thema „Ernte“ konzentrieren, was ja ein zentrales Element der biblischen Lehre über die letzten Tage ist. Die Ernte – das ist ein Leitthema der Bibel, das sich vom ersten bis zum letzten Buch durchzieht. Ich denke, es kommt zum ersten Mal vor bei Noah, als Gott Noah verheißt, dass Saat und Ernte Bestand haben werden, solange die Erde bestehen wird.

Ich möchte jedoch zunächst einmal das 5. Buch Mose aufschlagen, jenes Buch, in dem wir Moses Anweisungen an Israel finden, kurz bevor sie das Land Kanaan betraten. Und er gab ihnen sehr gründliche Anweisungen, wie sie sich zu verhalten hätten und wie es ihnen gelingen würde, die Vorzüge und Segnungen jenes Erbes zu genießen, in das Gott sie hineinführen würde. Wir werden 5. Mose 11,13-14 lesen. Ihr dürft dabei nicht vergessen, dass Israel aus Ägypten herausgekommen war; Ägypten ist im Grunde ein sehr flaches Land, in dem es relativ selten regnet. Die wichtigste Wasserquelle ist nicht der Regen, sondern der Nil. In Ägypten haben die Leute eine Vorrichtung namens schaddof: Man taucht Eimer in den Nil, zieht sie wieder heraus und schüttet das Wasser in kleine Kanäle, die das Wasser dorthin leiten, wo es für die Feldfrüchte benötigt wird. In gewisser Weise war also das Wasser unter ihrer Kontrolle.

Mose sagte zu Israel: „Wenn ihr in das Land kommen werdet, das Gott euch gibt, wird es nicht mehr so sein; es ist ein Land mit Hügeln und Tälern, wo der Regen vom Himmel kommt.“ Und er sagte: „Der Regen ist nicht unter eurer Kontrolle; ihr werdet nicht immer Wasser haben können, wann immer ihr wollt. Aber wenn ihr Gott gehorsam und treu seid, wird er euch den Regen geben, den ihr braucht.“ Das ist die Verheißung.

Wenn ich predige dann beginnen Ruth und ich immer auf dieselbe Art und Weise. Gott hat uns so gelehrt und wir haben festgestellt, dass unsere Proklamation im Glauben am Anfang eines Treffens die gesamte Atmosphäre dieses Treffens und die Salbung auf dem Sprecher beeinflusst. Wir werden Jesaja 55,10-11 proklamieren, was eine unserer liebsten Proklamationen ist. Wir verwenden sie regelmäßig in unserem Radiodienst und dessen Öffentlichkeitsarbeit auf der ganzen Welt.

„Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst – genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe! Amen.“

Lasst mich nun ein wenig über das Wort „Proklamation“ sprechen oder das Verb „proklamieren“. Es kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet „hinaus rufen“. Es ist ein starkes Wort. Es gibt zwei verwandte Begriffe in der Sprache des Neuen Testaments und zwar „Bekenntnis“ oder „bekennen“ und „Proklamation“ beziehungsweise „proklamieren“. Bekenntnis oder bekennen bedeutet: „Dasselbe sagen als …“! Und für uns, die wir an die Bibel glauben, bedeutet das Bekennen, dass wir dasselbe mit unserem Mund sagen, was Gott bereits in Seinem Wort gesagt hat. Wir bringen das Wort aus unserem Mund in Einklang mit dem Wort Gottes. Somit bringen wir uns in die optimale Position, die Kraft und Autorität Jesu zu erhalten.

In unserem vorigen Treffen, befassten wir uns mit den drei Geistesgaben, die im Bereich der Sprache liegen, der Zungenrede, der Auslegung und der Prophetie. Ich habe versucht euch in der Ausübung der Geistesgaben anzuleiten. Ich denke dabei war ich zu 80% erfolgreich. Dafür gebe ich Gott die Ehre. In dieser Serie verbleibt noch ein Teil. Wir werden kurz auf die übrigen 6 Geistesgaben eingehen, die unter den beiden Überschriften „Gaben der Kraft“ und „Gaben der Offenbarung“ zusammengefasst werden.

Nun zu den drei Gaben der Kraft. Die erste ist der Glaube. Glaube wird im Neuen Testament auf verschiedene Art und Weise eingesetzt. „Die Gerechten werden aus Glauben leben.“ Ich schrieb ein Buch mit dem Titel „Leben aus Glauben“. Das ist die Art von Glauben, die jeden Christ erst zu einem Christen macht. Weiterhin wird der Glaube in Galater 5 als eine Frucht des Geistes angeboten. Früchte und Gaben unterscheiden sich voneinander. Wenn ihr wissen wollt wie dieser Unterschied aussieht, dann stellt euch einen Weihnachtsbaum und einen Apfelbaum vor. Ein Apfelbaum trägt Früchte. Es dauert lange bis sich die Früchte zeigen. Sie sind nicht auf einen Schlag da, man muss den Baum pflegen. Auf der anderen Seite der Weihnachtsbaum, entweder trägt er Geschenke oder man legt sie unter ihn. Mit diesen Geschenken kann man ihn innerhalb eines Augenblickes hin und genauso schnell wieder wegnehmen. Das geht sehr schnell. So ist es mit den Gaben. Es dauert keine 30 Sekunden bis man eine Gabe empfangen hat. Das ist der Unterschied.

Die Früchte sind außerordentlich wichtig, doch das ist jetzt nicht unser Thema. Wir reden von den Gaben. Normalerweise wird die Treue als die Frucht des Glaubens erachtet. Doch sowohl das griechische als auch das hebräische Wort für Glaube bezieht sich in erster Linie auf den Charakter und nicht auf den Intellekt. Das ist interessant. Somit kann man sagen: Glaube ist Treue, Hingabe an Gott. Nur intellektuell einer bestimmten Lehre zuzustimmen ist nicht wirklich Glaube. Dennoch sprechen wir nicht über die Frucht der Treue sondern über die Gabe des Glaubens. Also über etwas, das man innerhalb eines Augenblicks empfängt. Was ist die Gabe des Glaubens? Meine Antwort: Ein Senfkorn von Gottes eigenem Glauben, das souverän und übernatürlich verliehen wird. Wir können es nicht beanspruchen. Gott schenkt es uns.

Das Thema meines Vortrages lautet, gemäß der Überschrift: Empfange den Heiligen Geist. Es handelt sich hierbei um ein sehr zentrales Thema des Neuen Testaments. Es betrifft eigentlich jeden Christen, da jeder Christ den Heiligen Geist empfangen sollte. Leider, gibt es im Leib Christi, insbesondere in den evangelikal, pfingstlerisch, charismatischen Gemeinschaften sehr viel Verwirrung und sehr viele Missverständnisse darüber was es bedeutet, den Heiligen Geist zu empfangen.

So wird, zum Beispiel, ein guter Baptist sagen: „Nun ich empfing den Heiligen Geist als ich wiedergeboren wurde. Es gibt nichts mehr, was ich empfangen könnte.“ Der Pfingstler wird sagen: „Nein du hast den Heiligen Geist bei deiner Wiedergeburt nicht empfangen, du empfängst den Heiligen Geist erst, wenn du im Geist getauft wirst und in Zungen redest.“ Normalerweise reden sie dann ziemlich ernst aufeinander ein. Wie es nun meistens ist, wenn ernsthafte Christen auf der Grundlage der Heiligen Schrift uneins sind, ist es auch in diesem Fall. Jeder von ihnen hat teils Recht und teils Unrecht. Ich glaube ich kann euch heute helfen, diese Verwirrung ein wenig zu entwirren. Denn in Wirklichkeit spricht das Neue Testament von zweierlei Möglichkeiten, wie ein Mensch den Heiligen Geist empfangen kann. Wenn wir diese beiden Möglichkeiten klar voneinander unterscheiden, wird es auch keine Verwirrung mehr geben. Um diese beiden Möglichkeiten zu definieren, zu beschreiben und voneinander zu unterscheiden, werde ich mich auf zwei historische Situationen des Neuen Testaments beziehen.

Ich werde mich auf zwei Sonntage beziehen. Auf zwei Sonntage, die für die christliche Kirche von immenser Bedeutung sind. Den ersten nenne ich „Auferstehungssonntag“, den zweiten, der sieben Wochen darauf folgte, nenne ich „Pfingstsonntag“. An diesen beiden Sonntagen machten die Gläubigen jeweils die Erfahrung den Heiligen Geist zu empfangen. Dennoch unterscheiden sie sich. Wenn wir das Wesen einer jeden Erfahrung verstehen, dann können wir auch verstehen, wo wir persönlich in diesem Punkt stehen. Habe ich den Heiligen Geist empfangen? Gibt es noch mehr zu empfangen? Was gehört dazu, wenn man den Heiligen Geist empfängt?

In diesem Treffen, werden wir gleich zu Anfang eine der wichtigsten, praktischen Fragen zum Thema beantworten, eine über die sich viele Leute Gedanken machen: Wie können Dämonen überhaupt eindringen? Wie verschaffen sie sich Zugang zur Persönlichkeit und zum Leben eines Menschen? Meine Antworten basieren auf meinen Erfahrungen und ich will damit nicht andeuten, dass sie allumfassend sind. Ich werde sieben verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie Dämonen eindringen können.

Die erste Möglichkeit ist das, was ich einen okkulten Hintergrund nennen möchte. Das heißt, irgendwann im Laufe deiner Familiengeschichte hat sich jemand mit okkulten Dingen beschäftigt. Wenn man über den Bereich des Okkulten spricht, wird einem klar, dass man es hier eigentlich mit falschen Göttern zu tun hat. Deshalb geht es eigentlich um ein Übertreten der ersten beiden Gebote: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild, und dich vor ihm nicht niederwerfen.“

Jede Form des Götzendienstes bringt Menschen in den Bannkreis von Dämonen. In Zusammenhang mit diesen Geboten, sagt der Herr, er würde die Sünden der Väter bis ins dritte oder vierte Glied heimsuchen. Ich glaube nicht, dass sich das auch auf alle anderen Gebote bezieht. Man findet das aber im Kontext der ersten beiden Gebote. Wenn sich dein Vater, dein Großvater oder dein Urgroßvater oder ein anderer Verwandter vergleichbaren Grades, mit okkulten Dingen, einer falschen Religion oder Götzendienst beschäftigt hat, dann haben böse Geister in deinem Leben ein Einfallstor.

Vielleicht sagst du nun: Das ist nicht fair. Nun die Wahrheit ist, der Teufel ist nicht fair. Ihr müsst jedoch verstehen, dass euch niemand verdammt, wenn ihr so ein Problem habt. Du wirst nur dann Verdammnis über dich bringen, wenn du die Lösung für das Problem ablehnst.

Dieses, so wie das folgende Treffen, hat das Thema Grundlagen des Befreiungsdienstes mit dem Untertitel: Was sie schon immer über Dämonen wissen wollten, sich aber nie zu fragen trauten. In diesen beiden Treffen, möchte ich das schier unmögliche schaffen, nämlich in zwei Stunden jeden wichtigen Aspekt dieses Dienstes anzusprechen, jedoch nicht im Detail sondern nur im Überblick.

Es wäre angemessen damit zu beginnen, diesen Aspekt des Dienstes Jesu zu beleuchten. Hierzu möchte ich gerne Markus 1 aufschlagen. Ich habe schon oft gesagt, dass ich keinerlei Ambitionen habe den Dienst Jesu verbessern zu wollen. Viele Menschen haben den Eindruck heutzutage könnte man vieles besser machen, aber ich bin nicht dieser Meinung. Als er seinen öffentlichen Dienst begann, waren die Menschen am meisten erstaunt darüber, wie er mit bösen Geistern umging. Man sollte darauf hinweisen, dass dies ein Wunder war, von dem zuvor im Alten Testament nie die Rede gewesen war. Fast alle anderen Wunder: Heilungen, Speisungen, Macht über die Natur konnte man schon im Alten Testament finden. Doch im Alten Testament findet man nichts über die Austreibung böser Geister. Die Menschen, die zusahen, wurden auf der Stelle davon gepackt und waren begeistert. Das erste Mal wird von einer solchen Begebenheit in der Synagoge zu Kapernaum berichtet. Markus 1,23: „Und sogleich war in ihrer Synagoge ein Mensch mit einem unreinen Geist.“ Im griechischen Original heißt das so viel wie „in einem unreinen Geist“. Das kann man schlecht ins Deutsche übertragen. Heute würde man am besten sagen: Unter dem Einfluss eines unreinen Geistes.

Es gibt drei Ausdrücke, die eigentlich austauschbar sind. Wir erwähnen sie vielleicht vorab gleich: Dämonen, böse Geister und unreine Geister. Es ist auch oft die Rede von bestimmten Arten von Geistern, zum Beispiel dem Geist der Schwäche oder dem Geist der Angst. „Und sogleich war in ihrer Synagoge ein Mensch der unter dem Einfluss eines unreinen Geistes stand. Er schrie auf ...“ Beachtet hier, dieses „Er“ ist nicht der Mensch sondern der Geist. „... und sagte: Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus Nazarener, bist du gekommen uns zu verderben? Ich kenne dich wer du bist, der Heilige Gottes.“ Die bösen Geister erkannten augenblicklich wer Jesus war. Seine Jünger brauchten vielleicht länger als ein Jahr um allmählich zu erkennen wer er eigentlich war. Doch die Geister wussten das auf Anhieb. Sie fürchteten ihn. Und beachtet diese typische Kombination aus wir und ich. Als Jesus zu dem Mann in Gadara sprach fragte er: „Wie heißt du?“ Einzahl. Jener erwiderte: „Mein Name ist Legion, denn wir sind viele.“ Die Kombination aus ich und wir ist charakteristisch für Dämonen.

Im ersten Teil versuchte ich darzustellen, wie Flüche üblicherweise im Leben von Menschen wirken. Ich habe auch einige der grundlegenden Ursachen von Flüchen beschrieben. Die Hauptursache eines Fluches ist es, nicht auf Gottes Stimme zu hören und nicht zu tun, was er sagt. Es gibt jedoch noch weitere sehr spezifische Möglichkeiten, uns schuldig zu machen, weil wir Gottes Stimme nicht hören und nicht tun was er sagt.

Außerdem beschäftigten wir uns mit einigen Flüchen, die Gott selbst über verschiedene Formen von Ungehorsam und Verhalten, das ihm nicht gefällt, ausspricht. Auch sahen wir, dass die bedeutendste Einzelursache für alle Flüche falsche Götter sind, Götzendienst und Okkultismus. Weiterhin betrachteten wir andere spezifische Haltungen oder Verhaltensweisen, über die Gott seinen Fluch ausgesprochen hat.

Ich möchte nun auf weitere Ursachen von Flüchen eingehen. Diese, mehr als ein halbes Dutzend Ursachen, möchte ich recht zügig abhandeln, damit wir schnell zum Höhepunkt kommen können nämlich, wie wir von einem Fluch frei werden können. Ich habe es oft erlebt, dass viele Menschen es nicht erkennen, dass sie Befreiung brauchen, bis sie die Einfallstore des Fluches verstanden haben.

Das Thema meiner Predigt, die aus zwei aufeinander folgender Teilen besteht, lautet „Befreiung vom Fluch“. In diesen beiden Vorträgen möchte ich euch Wahrheiten weitergeben, die mich Gott seit gut fünf Jahren lehrt und die mein eigenes Leben, sowie das Leben vieler anderer, denen ich diese Wahrheiten weitergeben durfte, revolutioniert haben. Ich habe an manchen Orten erlebt, wie sich bis zu 95% der anwesenden meldeten, als ich gegen Ende der Predigt fragte, wer an dem Teilhaben möchten, was Gott durch diese Wahrheiten offenbart hat. Wir haben im Leben vieler Menschen wirklich die unglaublichsten Veränderungen erlebt.

Ich erinnere mich noch, wie ich vor einigen Jahren in Sambia, in Zentralafrika sprach. Ich redete über eben dieses Thema und gegen Ende meines Vortrags kam ein, für afrikanische Verhältnisse sehr wohlhabend und gepflegt aussehender Mann nach vorne, warf sich vor mir zu Boden und hätte wohl meine Füße geküsst, wenn ich das zugelassen hätte. Nachdem sich dieser Mann, den ich auf circa 40 Jahre schätzte, wieder aufgerichtet hatte, sagte er: „Mein ganzes elendes Leben lang hatte ich Schmerzen. Ich kannte keinen einzigen glücklichen Tag, aber seit ich mit ihnen dieses Gebet sprach hat sich alles in mir verändert. Meine Schmerzen sind weg. Ich bin ein anderer Mensch.“ Diese Botschaft hat also wirklich Kraft.

Die biblische Grundlage dafür finden wir in Galater 3,13-14: „Christus hat uns von dem Fluch des Gesetzes losgekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist – denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder der am Holze hängt – damit den Heiden der Segen Abrahams zuteil würde in Christus Jesus, auf dass wir als verheißene Gabe den Geist empfingen durch den Glauben.“

"Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt ..." (Matthäus 7,14)

Jesus zeigt hier das Leben eines Christen in zwei aufeinanderfolgenden Phasen: Erstens die enge Pforte, durch die wir eintreten, zweitens einen schmalen Weg, dem wir entlanggehen. Die Pforte bedeutet eine einmalige Erfahrung des Eintritts, die in der Bibel als gerettet werden oder „von neuem geboren werden“ bezeichnet wird. Der Weg bedeutet eine neue Art des Lebens, die von dieser Erfahrung eingeleitet wird.

In der Tat warnt uns Jesus davor, diese zwei Phasen voneinander zu trennen. Der einzige Zugang zum schmalen Weg ist die enge Pforte. Ohne wiedergeboren zu werden können wir nicht einmal anfangen, ein Leben als Christ zu führen. Auf der anderen Seite ist der Zweck, weshalb wir durch die enge Pforte schreiten der, dass wir auf dem Weg gehen. Die Fülle des Lebens, zu dem uns Jesus einlädt, kommt nicht allein dadurch, dass wir durch die Pforte eintreten, sondern dadurch, dass wir danach auf dem Weg gehen, zu dem die Pforte Zutritt verschafft.

Wir haben schon unsere Proklamation vollzogen, nun möchte ich zur Lehre weitergehen. Dies ist der zehnte und letzte Teil unserer Grundlagenserie. In den vorherigen Lehreinheiten befassten wir uns mit den sechs genannten fundamentalen Lehren in Hebräer 6,1-2. Wir haben behandelt Buße zu Gott, Glaube, die Lehre von den Taufen, Handauflegung und Auferstehung von den Toten. Nun verbleibt noch die letzte fundamentale Lehre, nämlich „das Ewige Gericht“.

Wenn wir von Gericht sprechen, müssen wir uns im Klaren sein, dass Gott zwei Arten von Gericht kennt. Erstens: Sein Gericht im Verlauf der Menschheitsgeschichte und zweitens, und damit beschäftigen wir uns heute: Sein Ewiges Gericht. Also die Art Gericht, mit der wir konfrontiert werden, wenn wir von der Zeit in die Ewigkeit übergehen. Es ist wichtig diese beiden Arten von Gericht zu unterscheiden, denn sonst würden uns vermeintlich widersprüchliche Aussagen der Bibel nur verwirren.

Das erste Gericht Gottes offenbart sich im Lauf der Geschichte. Je nachdem, wie sich die erste Generation Gott gegenüber verhält, werden die Nachfolgegenerationen gesegnet oder bestraft. In 2. Mose 20,4-6 finden wir ein sehr klares Bild für ein historisches Gericht Gottes. 2. Mose 20,4-6 ist Teil der sogenannten 10 Gebote. Gott sagt:

Unsere Proklamation heute Morgen stammt aus 1. Thessalonicher 5,23-24. Wie üblich beziehen wir sie auf uns persönlich. Wo Paulus „euch“ sagt, sagen wir „uns“. Die Stelle ist sehr passend, da wir uns mit den Ereignissen, im Zusammenhang mit der Wiederkunft des Herrn befassen werden und es hier speziell darum geht, dass wir auf sein kommen vorbereitet sein sollen. 

„Er aber, der Gott des Friedens, heilige [uns] durch und durch und bewahre [unseren] Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus. Treu ist er, der [uns] ruft; er wird‘s auch tun.“

Es wäre gut, wenn ihr alle daraus euer Gebet und eure persönliche Proklamation machen würdet. Wir werden es euch vorsprechen und ihr sprecht uns nach: „Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige uns völlig und vollständig; möge unser Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. Treu ist er, der uns beruft; er wird es auch tun. Amen.“

Nun kommen wir zu den beiden letzten, großen, fundamentalen Lehren. Die Auferstehung der Toten und das ewige Gericht. In dieser Lehreinheit werde ich auf die Auferstehung der Toten eingehen. In der folgenden dann auf das ewige Gericht. Wir müssen zunächst die Bedeutung des Wortes „Auferstehung“ verstehen. Das griechische Wort, das so übersetzt wird, bedeutet „aus etwas heraus auferstehen“. Auferstehen heißt demnach, aus dem Tod und aus dem Grab heraus aufstehen.

Aus der eben zitierten Schriftstelle, wurde deutlich, dass der Mensch aus drei Elementen besteht: Geist, Seele und Leib. Es ist wichtig sich zu vergegenwärtigen, dass es der Leib ist, der stirbt und das es der Leib ist, der auferweckt werden wird. Geist und Seele brauchen nie auferweckt zu werden, weil sie nie sterben werden. Wir sprechen hier also von der Auferstehung des Leibes. Das ist ganz wichtig. Ich möchte mich heute Vormittag unter anderem damit beschäftigen, was der Bibel zufolge, mit einem Menschen nach seinem Tod geschieht. Ich habe festgestellt, dass diese Frage praktisch jeden interessiert. Unabhängig von Nationalität oder Kulturkreis, möchte jeder Mensch gerne wissen, was nach dem Tode mit ihm geschieht. Die Bibel beschreibt dies sehr klar. Ich werde versuchen euch dieses biblische Bild vor Augen zu malen und euch dann zeigen wie es mit der Auferstehung in Bezug steht. Was Jesus zu dieser Thematik sagt, finden wir in Lukas 16,22-26. Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Stelle nie als Gleichnis bezeichnet wird. In Zusammenhang mit dieser Begebenheit spricht niemand von einem Gleichnis.

Das neue Leben

Fassen wir den Vorgang der Wiedergeburt noch einmal kurz zusammen: Eine Person nimmt durch Glauben den unvergänglichen Samen des gepredigten oder gelesenen Wort Gottes, der Schrift, in ihr Herz auf. Dann bringt der Heilige Geist auf übernatürliche und souveräne Art und Weise diesen Samen zum Keimen und aus diesem Samen heraus entsteht eine Natur, die von ihrem Wesen her dem Samen entspricht: Der Same ist göttlich, also ist auch diese Natur göttlich; der Same ist ewig, also ist auch diese Natur ewig.

Und dieser Same ist außerdem das Wort Gottes in Person. Jesus ist das Wort in Person; die Bibel ist das geschriebene Wort und sie sind immer im Einklang miteinander. Also bringt der Heilige Geist aus dem gepredigten Wort heraus durch ein Wunder ein neues Leben hervor. Und dieses Leben ist das Leben des Person gewordenen Wortes, das Leben Jesu selbst.

Ich möchte nun noch eingehender auf dieses neue Leben zu sprechen kommen, das durch diese Wiedergeburt entsteht. Zunächst möchte ich noch einmal dieses absolut entscheidende und wichtige Prinzip betonen, dass im ganzen Universum die Wesenseigenart des Samens die Wesenseigenart des Lebens bestimmt, das aus diesem Samen hervor kommt. Paulus sagt im 6. Kapitel des Galaterbriefs, dass ein Mensch erntet, was er sät. Wir wissen dass dies im natürlichen Bereich stimmt. Wenn du einen Orangenkern säst, dann bekommst du keinen Apfelbaum. Wenn du Gerste säst, wirst du keinen Weizen ernten. Du weißt, dass die Wesenseigenart des Samens die Wesenseigenart des Lebens bestimmt, das aus dem Samen hervor kommt.

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