Um Gottes Stimme klar zu hören, ist Besonnenheit, also eine innere Ausrichtung auf Gott, frei von Ablenkung, grundlegend. Derek Prince zeigt, dass Gott nicht vorwiegend durch Lärm, Druck oder äußere Reize spricht, sondern durch den Heiligen Geist zu unserem wiedergeborenen Geist. Das erfordert eine stille, empfangsbereite Herzenshaltung. Es braucht Zeit, um in der Gegenwart Gottes still zu werden. Es erfordert das Loslassen des eigenen Denkens, der Sorgen und der inneren Unruhe.
Besonnenheit beginnt mit einer bewussten Entscheidung, sich abzusondern von äußeren Stimmen (z. B. Medien, Hektik, Meinungen anderer) und mit einem demütigen Herzen zu Gott zu kommen.
Wort Gottes + Gebet + Stille = Empfangsbereitschaft.
Derek betont in seinem Buch „B136GE - Gottes Stimme hören“ folgendes: „Wer wirklich lernen will, Gottes Stimme zu hören, muss lernen, auf das sanfte Reden des Geistes zu achten.“
Wer lernen will, Gottes Stimme zu hören, muss zuerst lernen, Gottes Wort richtig zu hören. In Sprüche 4,20 sagt Gott: „Mein Sohn, achte auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden.“ Das bedeutet: Aufmerksamkeit, innere Haltung und Bereitschaft zum Gehorsam. Nicht nur hören, sondern sich innerlich beugen (Demut), still werden und sagen: „Herr, sprich, Dein Wort hat Vorrang vor meiner Meinung.“
So beginnt geistliches Hören.
Wachstum in Besonnenheit geschieht durch Übung: tägliche Zeit im Wort, stille Anbetung, persönliches Gebet und das bewusste Fragen: „Herr, was willst Du mir sagen?“ und dann auch zu warten, statt zu eilen. Der Heilige Geist spricht oft leise, aber eindeutig.
Quellen und weiterführende Lehren:
B136GE - Gottes Stimme hören
B36GE - Fundamente des christlichen Glaubens
30 Grundsteine



