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„Es war der Herr selbst – Yahweh – der große Engel Gottes.“

Diese Formulierung ist zunächst ungewöhnlich, da wir „Engel“ im Deutschen meist als geschaffene Wesen verstehen, die von Gott gesandt werden. Doch in der Bibel, besonders im Alten Testament, begegnet uns an mehreren Stellen ein sehr besonderer „Engel“, der weit über ein gewöhnliches Engelswesen hinausgeht: der „Engel des HERRN“.

In vielen dieser Texte wird deutlich, dass dieser Engel nicht einfach ein Bote, sondern eine Erscheinungsform Gottes selbst ist, eine sogenannte „Theophanie“ (Gotteserscheinung), oft auch als Christophanie (vorausgehende Offenbarung Christi im Alten Bund) gedeutet.

So auch in 2. Mose 14,19-20, wo berichtet wird: „Da erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und trat hinter sie; und die Wolkensäule vor ihnen trat hinter sie.“

Hier werden der Engel Gottes und die Wolke, in der sich Yahweh selbst befand (Vers 24), eng miteinander verknüpft. In der jüdischen und christlichen Auslegung ist vielfach anerkannt, dass es sich bei diesem „Engel Gottes“ nicht um einen geschaffenen Engel, sondern um den Herrn selbst in vermittelter Gestalt handelt.

Derek Prince nimmt auf diese Linie Bezug, wenn er sagt: „Der Herr selbst – Yahweh – der große Engel Gottes – war in der Wolke.“

Er betont damit: Gott war nicht nur symbolisch in der Wolke präsent, sondern real, persönlich, schützend, eingreifend. Er war der Führer und Retter Israels, der in der Wolke sichtbar wurde eine direkte Vorwegnahme der späteren Gegenwart Jesu Christi, der als „Wort Gottes“ (Joh 1,1) ebenfalls sichtbar wurde und unter uns wohnte.

Zusammengefasst meint „der große Engel Gottes“ in diesem Kontext: Nicht ein geschaffenes Wesen, sondern eine Erscheinungsweise Gottes selbst, ein Hinweis auf Christus – den Retter und Mittler schon im Alten Bund (vgl. auch Josua 5,13-15; Richter 6; Jesaja 63,9).

Einen weiteren interessanten Gedanken möchten wir noch an dieser Stelle weitergeben:

In der Bibel lesen wir, dass niemand den Vater je gesehen oder gehört hat (Johannes 1,18; 5,37; 6,46; Matthäus 11,27; 1. Johannes 4,12). Gleichzeitig berichtet die Schrift von Begegnungen, in denen Menschen Gott von Angesicht zu Angesicht sahen – selbst Mose, der mit Gott sprach, „wie ein Freund mit einem Freund“ (1. Timotheus 6,16; 2. Mose 33,11). Wer also erschien den Menschen im Alten Testament, wenn doch der Vater nicht gesehen werden kann?

Die Bibel zeigt, dass Jesus Christus die Offenbarung des Vaters ist. Das bedeutet: Jedes Mal, wenn Menschen Gott im Alten Testament begegneten, sahen sie nicht den Vater, sondern den Sohn – Jesus Christus vor seiner Menschwerdung. Er, JAHWE, erschien ihnen in sichtbarer Gestalt. Paulus bestätigt dies, indem er schreibt, dass Christus während der Wüstenwanderung beim Volk Israel war (1. Korinther 10,4). Ebenso berichtet Johannes, dass der Prophet Jesaja 700 Jahre vor Christus Seine Herrlichkeit sah und deshalb so von Ihm sprechen konnte (Johannes 12,41).

Quellen und weiterführende Lehren:

B36GE - Fundamente des christlichen Glaubens
30 Grundsteine

Internationaler Bibellehrdienst e.V.
Söldenhofstr. 10
83308 Trostberg

Telefon: +49 (0) 8621 641 46
Telefax: +49 (0) 8621 641 47

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