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In Römer 9,3 sagt Paulus: „Denn ich wünschte, selbst verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder, die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch.“

Derek kommentiert dies in seiner Täglichen Andacht vom 02. August wie folgt:

„Paulus sehnte sich so sehr nach der Errettung seiner jüdischen Brüder, die ihn verfolgten, dass er bereit gewesen wäre, auf alle Segnungen der Errettung für sich selbst zu verzichten und unter den Fluch der unvergebenen Sünde mit all ihren Folgen zurückzukehren, wenn dies seine Brüder zu Christus bringen könnte.“

Der „Fluch der unvergebenen Sünde“ beschreibt nach biblischem Verständnis den geistlichen Zustand des Menschen getrennt von Christus, ohne Erlösung, unter dem Gericht Gottes. Wer in diesem Zustand verharrt, steht – laut Schrift – unter dem Fluch des Gesetzes (vgl. Galater 3,10), das heißt: unter der Verdammnis, der Macht der Sünde, der Knechtschaft Satans und der Aussicht auf das ewige Getrenntsein von Gott.

In Römer 9,1–3 bringt Paulus ein unfassbares Maß an göttlicher (agape-)Liebe zum Ausdruck: Er erklärt, dass er – wenn es seine jüdischen Brüder zu Christus führen würde – bereit wäre, selbst auf ewig von Christus getrennt zu sein. Mit anderen Worten: Er wäre willens, wieder in den Zustand der Verdammnis zurückzukehren, von dem er durch das Blut Jesu erlöst wurde – obwohl er weiß, dass dies mit allen geistlichen und ewigen Folgen verbunden wäre.

Was wären diese Folgen?

  • Getrenntsein von der Gemeinschaft mit Gott (2Thess 1,9)
  • Verlust des ewigen Lebens und der Gnade Christi (Röm 6,23)
  • Ausgesetzt dem gerechten Zorn Gottes (Joh 3,36)
  • Keine geistliche Autorität, keine Vergebung, keine Erlösung – sondern Gericht 

Diese „Bereitschaft“ war kein theologisches Konzept, sondern Ausdruck tiefster göttlicher Liebe, vergleichbar mit der Fürbitte Jesu am Kreuz („Vater, vergib ihnen“) und der Stephanus in der Stunde des Todes.

Zugleich wird deutlich: Nur der Heilige Geist kann solch eine selbstverleugnende Liebe in einem Menschen wirken. Paulus spricht bewusst davon, dass sein Gewissen „im Heiligen Geist“ bezeugt, nicht aus Emotion, sondern in Übereinstimmung mit Gottes Geist.

Diese Passage zeigt uns also nicht nur, wie ernst der Fluch der Sünde ist, sondern auch, wie tief die göttliche Liebe in einem Gläubigen wirken kann, sogar bis zu dem Punkt, das eigene Heil zugunsten anderer zu opfern.

Quellen und weiterführende Lehren:

Pilgerreise durch den Römerbrief Teil 1-4
Bibelkurs zum Selbststudium des Römerbriefs
B36GE - Fundamente des christlichen Glaubens
30 Grundsteine

Internationaler Bibellehrdienst e.V.
Söldenhofstr. 10
83308 Trostberg

Telefon: +49 (0) 8621 641 46
Telefax: +49 (0) 8621 641 47

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