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Christen stehen in einem gewaltigen Konflikt, der das ganze Universum von Himmel und Erde umfasst. Der Kampf betrifft Gott und seine Gefolgschaft einerseits und Satan und die Mächte der Bosheit andererseits. Der Teufel, ein Erzengel, welcher aus Stolz seine Gefolgschaft in Rebellion gegen Gott anführte, hat ein eigenes rivalisierendes Reich aufgebaut. Die Schrift beschreibt ihn als einen Drachen, eine Schlange, einen Mörder, einen Lügner und einen Dieb. Satan widersteht Gott, seinen Absichten und Gottes Volk. Sein Widerstand gegen uns hat drei Ziele: zu stehlen, zu töten und zu zerstören.

Die gute Nachricht des Evangeliums ist, dass durch Jesu Tod am Kreuz Satan für uns in zwei wesentlichen Punkten besiegt wurde. Erstens machte der Herr es dadurch möglich, dass unsere Sünde aus der Vergangenheit vergeben werden kann. Zweitens machte er es möglich, dass wir Gottes Gerechtigkeit im Glauben erreichen können, ohne das Gesetz. Und so brachte Jesus Satan um seine wichtigste Waffe gegen uns: unsere Schuld.

„Es sind ja bloß Worte!“ – „Was sind schon Worte?“ Wie oft hören wir doch solche Aussprüche! Aber eigentlich sind sie ganz falsch. Die Wahrheit ist eher, dass wir die Macht und Bedeutung von Worten kaum ermessen können. Die Fähigkeit der Sprache – das heißt, die Möglichkeit etwas mit Worten auszudrücken, ob gesprochen oder geschrieben – ist eine überragende Gabe Gottes, des Schöpfers, an den Menschen; an das Geschöpf, das er in seinem eigenen Bild erschaffen hat. Die Fähigkeit zur Sprache ist ein sehr wichtiger Aspekt der Ähnlichkeit zwischen Gott und Mensch, welche keine andere Kreatur aufweist.

Heute, nach unermüdlichen Anstrengungen, die Evolutionstheorie zu beweisen, bleibt diese Fähigkeit zur Sprache des Menschen ein klares und unanfechtbares Unterscheidungsmerkmal zu Tieren, welches Evolutionstheoretiker nicht in der Lage sind weg zu diskutieren, geschweige denn zu erklären. So lange diese Abgrenzung besteht, wird die Evolutionstheorie auch nie eine befriedigende Antwort auf die Frage nach dem Ursprung des Menschen geben können.

Wenn Sie einen Arzt aufsuchen, möchten Sie die Gewissheit haben, dass er sich wirklich auskennt in seinem Fachgebiet. Wir erwarten von unseren Ärzten, dass sie in der Lage sind, uns darüber zu informieren, was wir besser machen können, um Krankheiten zu verhindern, Schmerzen bzw. Krankheiten zu lindern - wenn sie sich denn nicht vermeiden lassen - oder wie wir dafür sorgen können, dass wir gesund und fit bleiben. Wir wünschen uns, dass sie einerseits viel praktische Erfahrung auf ihrem Gebiet besitzen, dass sie aber andrerseits auch eine entsprechende Ausbildung durchlaufen haben. Wie viele von uns wären wohl bereit, einen Arzt zu konsultieren, der niemals eine Universität besucht, noch die entsprechende Fachliteratur studiert oder sich auf dem Laufenden gehalten hat hinsichtlich der neuesten Forschungsergebnisse auf seinem Fachgebiet? Über welche Fähigkeiten würde ein solcher Arzt verfügen, auf deren Grundlage er anderen Menschen erfolgreich zur Seite stehen und ihnen helfen könnte?

Webster’s New World Dictionary beschreibt das englische Wort «endurance» (deutsch Ausharren, Ausdauer oder Durchhaltevermögen) als innere Kraft und als Fähigkeit, zu bleiben, zu bestehen oder weiter zu machen.

Mit diesem Lehrbrief werden wir das Studium des Themas Ausharren abschließen, mit dem wir uns schon in den letzten zwei Briefen beschäftigt haben. Wir lernen beide Seiten der Medaille kennen: den Aufwand und den Segen, die beide mit der Standfestigkeit verbunden sind.

Im letzten Brief „Ausharren durch Ausrichtung auf das Ziel“ habe ich zwei Wege vorgeschlagen, wie man Ausharren lernen kann. Der erste ist, die Entscheidung für Jesus wirklich von ganzem Herzen zu treffen. Barnabas sprach in Apostelgeschichte von einem „Herzensentschluss“ (11,23). Sie entscheiden sich, ohne Wenn und Aber mit dem Herrn zu gehen – egal, wer mit Ihnen geht und wer nicht. Falls es Ihre Freunde nicht tun, Sie tun es trotzdem. Auch wenn es Ihre Familie nicht tut, tun Sie es. Wenn Anfechtungen kommen, geben Sie nicht auf. Das ist ein Herzensentschluss.

In meinem letzten Lehrbrief "Charakter, der der Prüfung standhält" haben wir begonnen, das Wesen des Ausharrens zu ergründen. Wir haben bei Paulus (im Römerbrief) und bei Jakobus gesehen, dass Ausharren in Prüfung den Charakter formt. Wenn Sie in der Prüfung durchhalten, wird es jeden Bereich Ihres Charakters und Ihrer Persönlichkeit aufbauen. Es macht Sie zu einem ganzen, abgerundeten Christen. Es wird – wenn überhaupt – nur ganz wenige Bereiche Ihres Charakters geben, die nicht angesprochen worden sind.

Ich habe auch herausgestrichen, dass die meisten charakterformenden Prüfungen im Zusammenhang mit einer tiefen, verbindlichen Gemeinschaft kommen. Falls Sie nicht nahe oder vertraut genug mit Leuten sind, können Sie die Macken in Ihrem Charakter verbergen. Aber wenn Sie in einer regelmäßigen, vertrauten, nahen, verletzlichen Gemeinschaft stehen, sind Sie herausgefordert, sich entweder zurückzuziehen oder sich dem zu stellen, wo Gott Sie hindurch führen will. Ich glaube, es gibt keinen besseren Test unseres christlichen Charakters als enge Gemeinschaft.

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