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In diesem Brief möchte ich mich auf einen einzelnen Begriff konzentrieren: Ausharren. Das ist weder ein populäres noch ein leicht verständliches Wort. Dennoch glaube ich, leben wir in einer Zeit, wo wir wissen müssen, was es bedeutet auszuharren. Die englische „King James Version“ (wie die Luther Bibel) wurde vor mehr als dreihundert Jahren übersetzt. Seit damals hat sich die Bedeutung mancher Wörter geändert. Normaler weise wird das Wort Ausharren verwendet, wo wir heute „Geduld“ brauchen würden. Wir sprechen heute von Geduld, und die älteren Bibelübersetzungen verwenden das Wort „Langmut“. Geduld (oder Langmut) bedeutet unter anderem, irritierende, schwierige Personen zu ertragen oder Situationen und Umstände zu meistern, ohne die Nerven zu verlieren, Haltung zu bewahren und nicht auszurasten. Diese Geduld (Langmut) stellt eine sehr kostbare christliche Tugend dar. Ich bin mir wohl bewusst, dass ich selber mehr davon nötig hätte.

Das Thema Anbetung ist in letzter Zeit immer mehr in den Mittelpunkt gerückt. Das ist ein Thema, über das Gott mein Verständnis zusehends vertieft hat - und ich glaube, dass Er mir in dieser Hinsicht ein völlig neues Verständnis von Anbetung geschenkt hat. Ich bin mir zwar schon immer bewusst gewesen, dass die Anbetung eines der Hauptthemen der Bibel ist und etwas, das immens wichtig ist in unserem Leben – dennoch habe ich stets den Eindruck, dass ich das eigentliche Wesen der Anbetung im Grunde genommen überhaupt noch nicht erfasst habe! Eines steht jedoch fest: Wahre Anbetung ist ganz anders als das, woran sich die Mehrzahl der heutigen Kirchgänger mittlerweile gewöhnt hat. Obwohl in vielen Gemeinden von einer „morgendlichen Anbetungszeit“ die Rede ist, muss ich angesichts meiner persönlichen Erfahrung leider sagen – ohne hiermit Kritik üben zu wollen - dass es sich dabei häufig nicht um wahre Anbetung handelt! Aus diesem Grunde werde ich nun die einzelnen Schritte aufzeigen, die dazu dienen, uns in die wahre Anbetung hineinzuführen und uns das eigentliche Wesen der Anbetung zu offenbaren. Im Anschluss daran möchte ich Ihnen die Tatsache ans Herz legen, dass aus der wahren Anbetung – so, wie ich sie verstehe - eine „Frucht“ hervorgehen wird: Ruhe.

Der Prophet Hesekiel berichtet, wie Gott ihn zum Wächter für Sein Volk Israel machte. (Hes 3, 16-21). Er zeigt auf, dass es die Verantwortung eines Wächters ist, seine Nation zu warnen, wenn diese sich auf einen Weg einlässt, der nicht Gottes offenbartem Ratschluss entspricht. Wenn die Nation dies annimmt und umkehrt, wird sie gerettet werden. Wenn sie die Warnung jedoch verwirft, wird sie Gottes Gerichtshandeln erfahren, aber der Wächter wird seine eigene Seele retten.

Als Gottes Diener haben wir heute die Verantwortung, Seine Botschaft aus Jer 31,10 an die Nationen weiterzugeben:

“Hört das Wort des HERRN, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es [wieder] sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde!”

In den vielen Jahren meines Dienstes habe ich häufig über den Heiligen Geist gelehrt. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass wir dem Reich Gottes sehr viel wirksamer dienen können, wenn wir ein besseres Verständnis zur Person des Heiligen Geistes gewinnen. Der Heilige Geist ist nämlich derjenige, der den Dienst Jesu in unserem Leben weiterführt.

Eine der Hauptaufgaben des Heiligen Geistes besteht darin, uns zu führen und zu leiten. Gott, der Vater, hat Ihn uns geschickt, damit Er eben diese Funktion in unserem Leben ausüben kann. In Joh 16,13 sagt Jesus:

Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten ...

Im September 2000 beschloss ich, mich wieder in Israel niederzulassen, und seitdem sind mir einige der größten körperlichen Herausforderungen meines Lebens begegnet. Das eine hängt sicherlich mit dem anderen zusammen. Wenn man sich daran macht, für den Herrn etwas in Israel zu tun, bewirkt dies eine Menge Widerstand. Ich hatte so viele verschiedene Krankheiten, dass ich sie kaum zählen kann - unter anderem Krebs, Polymyalgia rheumatika (zu deutsch: Weichteilrheumatismus) und eine doppelte Lungenendzündung. Doch durch die Gnade Gottes mache ich gute Fortschritte.

Ich hoffe, es klingt nicht angeberisch, wenn ich sage, dass mich eine Krise hier nicht erschüttern kann. Ich habe in Israel selten eine krisenlose Zeit erlebt. Ich denke in solchen Zeiten oft an Jeremia 31,10:

„Hört das Wort des Herrn, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es [wieder] sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde!“

ich habe den Eindruck, dass Gott mich mit diesem Lehrbrief auf ein Thema zurückführen möchte, das ich bereits vor einigen Jahren behandelt habe.

Als Christen in unserer heutigen Zeit sind wir uns oft nicht bewusst, dass wir durch die Philosophie des Humanismus einem zwar unhörbaren, aber ständigen Bombardement ausgesetzt sind. Diese Philosophie - die den Menschen als obersten Schiedsrichter darstellt, was Moral und geistliche Wahrheit anbelangt - stellt nämlich eine endgültige und allumfassende Versöhnung zwischen Gott und allen Mächten der Finsternis in Aussicht. Der Humanismus behauptet, dass diese Versöhnung neben Satan selbst auch all seine Engel und gefallenen Dämonen sowie alle anderen derzeitigen Feinde Gottes mit einschließt. Er lässt also überhaupt keinen Raum für die absolute, ewige Bestrafung irgendeines geschaffenen Wesens.

Im vorhergegangenen Lehrbrief haben wir gesehen, dass natürliche Angst, dämonische Angst, religiöse Angst und Menschenfurcht nichts mit der Furcht des Herrn zu tun haben. Heute wollen wir nun betrachten, was die Furcht des Herrn wirklich ist. Es gibt viele Möglichkeiten, sie zu beschreiben und wir werden uns einige davon in der Bibel ansehen. Wir können jedoch hier schon kurz feststellen, dass die Furcht des Herrn den Herrn zu Ihrem Gott macht. Es ist eine Herzenshaltung von Ehrfurcht, völliger Hingabe und Unterordnung Gott gegenüber.

In den Psalmen und in den Sprüchen entdecken wir zwei Aspekte der Furcht des Herrn:

"Kommt, ihr Söhne, hört mir zu: die Furcht des Herrn will ich euch lehren!" Ps 34,12


„Denn des Herrn Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.“ (2Chr 16,9)

Der Geist des Herrn bewegt sich über die ganze Erde hinweg auf der Suche nach einem bestimmten Menschentyp - einem Menschen, dessen Herz ganz bei Gott ist (Luther). Jedes Mal, wenn der Heilige Geist einen solchen Menschen findet, steht Gott selbst ihm treu bei und segnet sowohl das Leben als auch den Dienst dieser Person, indem Er offen Seine Kraft und Seine Gunst an ihm erweist. Er wartet darauf, Seine Kraft offen zu erweisen und Seinen Segen auszugießen.

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Ein Herz, das untadelig ist vor Gott (Teil 2)
Wird Satan je mit Gott versöhnt werden?
Der Geist des Antichristus
Die Wiederherstellung Israels
Dem Heiligen Geist die Führung überlassen
Wächter für eine Nation
Das wahre Herz der Anbetung
Charakter, der der Prüfung standhält
Ausharren durch Ausrichtung auf das Ziel
Den Lauf vollenden
Das unentbehrliche Wort
Worte - Ihre Kraft und Autorität
Das Blut des Lammes - Die ultimative geistliche Waffe


Vaterschaft (Teil 1)

Vaterschaft (Teil 2)

Vaterschaft (Teil 3)

Vaterschaft (Teil 4)

Vaterschaft (Teil 5)


Frauen in der Gemeinde (Teil 1)

Frauen in der Gemeinde (Teil 2)

Frauen in der Gemeinde - Fragen und Antworten

Die gottesfürchtige Frau

Eine verständige Frau ist vom Herrn

Maria - Eine vorbildliche Mutter


Unabhängigkeit ist Sünde

Wahrheit, Glaube, Liebe - Ziele, die Gott mir gab

Die Waisen, Wittwen, Armen und Unterdrückten

Anleitung zum Befreiungsdienst an den Kindern


Flüche: Ursache

Flüche: Überwindung (Teil1)

Flüche: Überwindung (Teil2)

„Denn des Herrn Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.“ (2Chr 16,9)

Der Geist des Herrn bewegt sich über die ganze Erde hinweg auf der Suche nach einem bestimmten Menschentyp - einem Menschen, dessen Herz ganz bei Gott ist (Luther). Jedes Mal, wenn der Heilige Geist einen solchen Menschen findet, steht Gott selbst ihm treu bei und segnet sowohl das Leben als auch den Dienst dieser Person, indem Er offen Seine Kraft und Seine Gunst an ihm erweist. Er wartet darauf, Seine Kraft offen zu erweisen und Seinen Segen auszugießen.

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