Projektfortschritt "30 Grundsteine"

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In der letzten Botschaft ging es um die Taufe im Heiligen Geist, und als übernatürliches Siegel das Sprechen in anderen Zungen. Ich glaube, dass Gott die Taufe im Heiligen Geist lediglich als Tür vorgesehen hat. In Pfingstgemeinden gab es in den vergangenen Jahren die Diskussion, ob es das Ziel, oder eine Pforte ist. Zeitweise vertraten einige Pfingstler die Meinung: „Ich bin errettet, ich bin getauft, ich bin im Heiligen Geist getauft und ich spreche in Zungen. Ich bin angekommen.“

Leider ist diese Annahme nicht korrekt. Leute die glauben, angekommen zu sein, sind lediglich ausgestiegen. Die Taufe ist nicht das Ziel, es ist eine Pforte. Es ist nicht das Ende, sondern der Anfang eines Lebens mit übernatürlicher Kraft. Ich glaube, die meisten empfinden die Taufe im Heiligen Geist als Pforte zu den übernatürlichen Gaben, und zu vielen anderen Formen übernatürlicher Erfahrungen. Es ist meiner Meinung nach unmöglich, das christliche Leben auf der natürlichen Ebene voll auszuleben. Es ist mit dem Übernatürlichen fest verbunden.

Wenn ich vom Kreuz rede, muss ich deutlich machen, dass ich nicht von den Kreuzen aus Metall oder Holz rede, die um den Hals getragen oder in Kirchen an die Wand gehängt werden. Dagegen habe ich nichts auszusetzten, ich muss nur verdeutlichen, dass ich nicht davon rede. Ich rede davon, was durch den Sündopfertod Jesu Christi am Kreuz für uns vollbracht wurde. Also werde ich den einfachen Begriff „das Kreuz“ benutzen, um all das zu beschreiben.

Gestern Abend hatte ich das Vorrecht, nicht zum ersten Mal im Gemeindesaal in Christchurch zu sein. Ich möchte nur eine kurze Umfrage machen, wie viele von euch waren gestern Abend auch dort anwesend? Das ist großartig, viele von euch waren dort repräsentiert. Es ist schade, dass einige von euch nicht da waren. Wir hatten eine wunderbare Zeit, nicht wahr?

Gottes Absichten mit den Seinen kann man mit einem Wort zusammenfassen: „Wiederherstellung“. „Wiederherstellung“ bedeutet, dass Dinge an ihren richtigen Platz zurückgebracht und in ihren richtigen Zustand zurückversetzt werden. Ich wies schon wiederholt darauf hin, dass sich im Verlauf des gesamten 20. Jahrhunderts bis heute eine doppelte, parallele Wiederherstellung vollzieht:

  • Eine Wiederherstellung Israels in ihr Land als Auftakt ihrer Wiederherstellung und Versöhnung mit ihrem Gott durch den Messias; und
  • andererseits die Wiederherstellung der Gemeinde und ihre Rückführung in ihr geistliches Erbe in Jesus Christus.

In Hebräer 10,14 ist davon die Rede, was Jesus durch seinen Tod am Kreuz bewirkt hat: „Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht.“ Dieses eine Opfer, das er am Kreuz gebracht hat, ist er selbst. Mit diesem einen Opfer hat er für immer diejenigen vollkommen gemacht, die geheiligt werden. Das heißt, dass er für die Not jedes Menschen, der ihm vertraut, in jeder Beziehung Vorsorge getroffen hat. Man muss nichts anderes mehr tun, denn er hat alles getan. Es ist ein vollständiges und absolut ausreichendes Opfer. Das ist der erste Teil dieser Aussage. Dann ist von denen die Rede, die geheiligt werden, oder die für Gott abgesondert werden, oder näher zu Gott hingezogen werden. Das ist ein fortlaufender Prozess. Was Jesus getan hat, ist ein für alle Mal vollendet, es ist vollständig, es ist komplett. Doch unsere Erkenntnis und die Aneignung dieser Tatsache ist ein fortdauernder Prozess. Aber wir müssen bei der Tatsache beginnen, dass das Opfer an und für sich absolut vollendet ist. 

Ich diene sehr oft in der dritten Welt, und wenn ich dort lehre, versuche ich, sehr einfache Bilder zu verwenden, die den Menschen das Verstehen erleichtern. Eigentlich helfen genau dieselben Bilder den Menschen in Neuseeland auch, aber die Menschen in Neuseeland sind sich darüber nicht im Klaren. Ich möchte euch jetzt zwei dieser Bilder nahebringen, die ich verwendet habe. Das erste vor eineinhalb Jahren in Pakistan. Pakistan ist zu 98% ein moslemisches Land und hat 84 Millionen Einwohner. Die Christen dort, es sind eigentlich nur Namenchristen, sind eine kleine, unterdrückte und verachtete Minderheit. Doch der Herr hat Ruth und mir und einem Team von fünf anderen den Weg gebahnt, um neun Tage lang in drei der wichtigsten Städte Pakistans zu lehren und das Wort Gottes zu verkünden. Man kündigte schon im Voraus an, dass wir für die Kranken beten würden.

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